Mittwoch, 25. November 2009

Komme gerade vom Arzt: Das Wadenbein ist gebrochen, nicht kompliziert, aber doch und ich muß ins Krankenhaus. Huhuhuhu................
Hiermit verabschiede ich mich für die nächsten Tage

Dienstag, 24. November 2009

Was ist nur los mit mir?

Heute habe ich mir nach dem Büro vor meiner Haustüre meinen Fuß verknackst, verdreht - was auch immer! Es ist nicht der mit der gebrochenen Zehe, sondern der andere. Ich habe höllische Schmerzen und werde morgen um den Arzt nicht herumkommen.

Mal sehen, was ich da wieder angestellt habe. So ein Mist aber auch!

Sonntag, 22. November 2009

Glücksquilts Nr. 3 und 4
Der Glückquilt Nr. 4 ist mit Vlies und Rückseitenstoff geheftet. Man kann die Heftfäden auf dem Foto gut erkennen. Ich habe in den letzten Tagen immer wieder die Stoffe umgruppiert, hin- und hergeordnet, bis die Komposition für mich stimmig war.

Detailaufnahme Glücksquilt Nr. 4

Detailaufnahme Glücksquilt Nr. 4

Der Glücksquilt Nr. 3 ist komplett fertiggestellt. So hängt er nun im Atelier.

Detailaufnahme Glücksquilt Nr. 3
Mein Quiltdesign ist hier ganz gut erkennbar.

Detailaufnahme Glücksquilt Nr. 3

Detailaufnahme Glücksquilt Nr. 3
Im Textteil finden sich Nester mit "Stipplequilting". Ich wollte die Schrift nicht mit Quiltlinien unterbrechen.

Detailaufnahme Glücksquilt Nr. 3

Und das hier zum Thema Glück:

Zur Zeit neige ich ein wenig zur Selbstverstümmelung. Es ist ja noch nicht so lange her, da habe ich mir eine Zehe gebrochen, indem ich in meinem Schlafzimmer gegen den Bettkasten gestoßen bin.
Heute knallte ich mir beim Zusammenbau einer Ikea-Kommode ein Brett gegen die Nase. Bin sofort zu meinem Kühlschrank, dort befinden sich immer Kühlpacks und habe gekühlt, was das Zeug hielt. Ich wollte unbedingt vermeiden, daß meine Nase unförmig anschwillt.
Nun habe ich eine leicht geschwollene Nase mit einer querlaufenden Schramme. Da werde ich morgen im Büro pausenlos Erklärungen abliefern müssen.

Freitag, 20. November 2009

"Pink Saturday"


Mein "Pink" hat nichts mit "Rosa" zu tun - es ist eine kräftige, ins Auge fallende Farbe. Und sie kommt in meiner Garderobe ziemlich häufig vor.

Gerne in Form von Taschen wie z.B. dieser kleinen Tasche mit Katzengesicht.

Das war meine erste pinkfarbene Handtasche. Zu den Schuhen auf diesem und dem unteren Bild habe ich eine Geschichte.

Im April fand bei Quilt & Textilkunst in München die Ausstellungseröffnung einer Freundin statt. Ich beschloß - wegen des zu erwartenden Proseccos bei der Vernissage - mit dem Zug zu fahren. Weil ich dort noch eine andere Freundin treffen würde, nahm ich eine Rolle mit Quilts mit, die von dieser Freundin zu einer Ausstellung weiterbefördert würde. So konnte ich mir den Postversand sparen. Ich hatte außer meiner (pinkfarbenen) Handtasche eine weitere Tasche dabei, in der sich zwei Leporellos befanden.


Da es ein schöner Tag war beschl0ß ich, den Weg vom Bahnhof zur Galerie zu Fuß zurückzulegen. In der Auslage eines Schuhgeschäftes stachen mir Schuhe in genau dem Pink meiner Handtasche ins Auge. Meine Schuhgröße fand ich im 1.Stock. Da es sehr warm war, zog ich meinen Mantel aus, um die Schuhe zu probieren. Es waren die Pumps vom unteren Foto. Sie paßten und sahen toll aus. Im Erdgeschoß wollte ich aber auch die pinkfarbenen Sneakers probieren, denen ich letztlich auch nicht widerstehen konnte. Die Pumps behielt ich gleich an, um sie "einzulaufen".

Ein Stückchen weiter mußte ich in einem Klamottenladen unbedingt außergewöhnliche Gehröcke anprobieren, die sich aber aus zwei Gründen als untauglich erwiesen: nicht in meiner Größe vorhanden und zu teuer!! Ich hätte aber toll darin ausgesehen!

Als ich ein weiteres Stück Weges zurückgelegt hatte, überprüfte ich meine Gepäckstücke: Handtasche, Mantel (trug ich mittlerweile über dem Arm, weil es sehr warm war), Tasche mit Leporellos, Tasche mit Schuhen - aber wo war die Rolle mit den Quilts?

Mir wurde gleichzeitig heiß und kalt! Wo hatte ich sie zuletzt gehabt? Ich meinte sicher zu sein, daß sie im Klamottenladen schon nicht mehr dabei war.

Also wieder zurück ins Schuhgeschäft. Das tat ich strammen Schrittes, denn allmählich lief mir die Zeit davon.

Im Erdgeschoß stand die Rolle nicht. Auf meine Nachfrage an der Kasse bekam ich zur Antwort, man könne mir mit einer liegengebliebenen Sonnebrille dienen. Ich hastete in den 1. Stock - und dort stand sie, genau so, wie ich sie hingelehnt hatte. Meine Erleichterung kann sich niemand vorstellen!

Mittlerweile war es 17.45 Uhr geworden und ich mußte mich beeilen, denn um 18 Uhr sollte die Eröffnung stattfinden. Als ich die Galerie erreichte, war ich schweißgebadet und hatte - dank der neuen Schuhe - Blasen an den Füßen.

Dabei hätte ich unterwegs noch so gerne einen Kaffee getrunken!



Der "Glücksquilt Nr. 4" ist in Arbeit.
Er enthält den Spruch
"Das Glück gleicht durch Höhe aus, was ihm an Länge fehlt"
(R.L. Frost).
Ach, was ist das ein schöner, weiser Ausspruch! Dieses war der erste Versuch an der Entwurfswand.

Dann habe ich umgruppiert.

Neuer Versuch mit teilweise anderen Stoffen. Das quadratische Stoffstück mit der Perlenstickerei stammt nicht von mir. Natürlich könnte ich sowas auch, aber dieses Teil schenkte mir eine Freundin. Ich dachte, hiermit könnte ich es einer Verwendung zuführen.
Doch, es gefällt mir ganz gut so!!
Mal sehen, wie es weitergeht, ich denke ich kann heute noch daran arbeiten.

Dienstag, 17. November 2009

White Wednesday 2


Niemals hätte ich geglaubt, daß ich schon wieder genug Bilder habe, um mich am "White Wednesday" zu beteiligen.

Dieses wunderschöne, große, silberne Herz habe ich mir selbst geschenkt! Es ist soooo schön!

Weißes Tablett, Kerzenleuchter aus Glas und Silber - allerdings mit blauen Kerzen. Aber ein wenig Kontrast darf sein.

Mein Werktagebuch ist auch weiß! Das ist mir noch nie so richtig aufgefallen!

Und wenn nicht gerade Farbfotos eingeklebt sind, sind auch die Seiten weiß.

In einem der Stoffregale liegt ein Stapel mit weißen Stoffen.

In diesem Buch gibt es viele wundervolle weiße Quilts.

Oder auch weiße Kissen.

Sind diese Quilts nicht ein Traum in weiß?

Sparsame Farbakzente setzen den weißen Quilt richtig in Szene.



Weißes Geschirr vom Schweden, klassisch und formschön.

Zwei Körbe, die nicht von Natur aus weiß waren. Die habe ich eigenhändig angepinselt, weil mir ein weißer Korb abhanden gekommen ist und ich unbedingt Ersatz haben wollte.

Und hier steht es weiß auf bunt: W E I S S


Sonntag, 15. November 2009

Das ist eine "Rudolfstorte" aus der Konditorei Ratzka in Salzburg. Hier und hier könnt ihr mehr Infos darüber erhalten. Diese Torte gibt es nur am Samstag und wer da nicht rechtzeitig kommt, den bestraft das Leben.Die Torte ist ein Blätterteig-Traum mit Orangen und Mandeln. Leckermäuler hätten sich gestern beim "Mädels"- Treffen (plus 1 Mann) in meinem Atelier absolut zu Hause gefühlt! Eine Salzburger Freundin hat uns mit vielen Köstlichkeiten verwöhnt. Und auf ein paar Süßschnäbel mehr wäre es nicht angekommen - denn wir haben nicht alles geschafft.

Der Tisch war vorbereitet.

Die Teekannen auch - es sollte nämlich eine "Teestunde" werden. Drei verschiedene Tees wurden zubereitet. Ich bin kein so großer Teetrinker, daher habe ich mir die Sorten aufgeschrieben:
Sunny Island
Rooibos Toffee
Orangenschwipserl
Alle drei haben ausgezeichnet geschmeckt!
Dazu gab es natürlich ganz stilecht Sahne, d.h. es gab einen ganz besonderen "Schlagobers", den ich auch löffelweise hätte zu mir nehmen können.

Diese kleinen, süßen Sauereien haben wir einfach nicht mehr geschafft! Zum Glück sind sie ja nicht so leicht verderblich und halten ein paar Tage durch.

Florentiner vom Ratzka.

Spitzbuben vom Ratzka.

Gemischte süße Verführung vom Café Fingerlos in Salzburg.

Das Foto ist zwar stimmungsvoll, aber ziemlich unscharf. Für den einzelnen Herrn gab es auch es auf Wunsch Kaffee.

Der Rehrücken stammt auch aus dem Café Fingerlos in Salzburg, sehr locker, saftig und Schokoladen-lastig!
Und weil man nach so viel Süßem nach etwas Herzhaftem lechzt, hatte ich natürlich eine deftige Wurst-/Käseplatte und verschiedene Brotsorten vorbereitet.
Aber irgendwie hatte ich anschließend ein leichtes Völlegefühl!

Mittwoch, 11. November 2009

White Wednesday - einmal möchte ich mich auch daran beteiligen!
Ganz wunderbar paßt dazu der silberne Engel, der heute von der lieben Petra angeflogen kam.
Hier blinzelt er zwischen den Teelichten hervor.

Den Stern im Hintergrund habe ich vor einiger Zeit auch von Petra erhalten. Sie hat ihn selbst geklöppelt.

Ebenso wie diesen zarten, kleinen Engel.
Vielen, vielen Dank, liebe Petra, für Deine entzückenden Geschenke. Ich habe mich riesig gefreut und gleich meine Deko damit aufgeputzt.

Ein kleiner Ausschnitt aus einem weißen Quilt von mir.




Die folgenden Bilder sind aus diesem Buch:

Alles, was darin abgebildet ist, wurde aus Papier gefertigt.

Es ist fast unglaublich!

Natürlich können diese Roben nicht angezogen werden.

Es sind reine Ausstellungsstücke.


Eine Halskrause - fantastisch, nicht wahr?

Frisur, Kleidung, Schiff - alles aus Papier!

Auch dieses zauberhafte Empirekleid.


Kleid und Schleifen: Kein Stoff, sondern Papier!



Hier nochmal alle Schätze, die heute in einem dicken Umschlag von Petra bei mir gelandet sind. Die Karte ist ganz allerliebst und in dem Engel-Tütchen befindet sich ein Weihnachtsduft. Mein ganzes Atelier riecht schon nach Zimt und Nelken.
Ich weiß nicht, ob ich mich am White Wednesday nochmal beteilige. Ich hatte ziemliche Mühe, weiße Objekte zu finden, die auch Foto tauglich und bloggenswert sind.
Außerdem war das Licht heute zum Fotografieren überhaupt nicht geeignet, viel zu düster!

Sonntag, 8. November 2009

Der Samstag begann damit, daß ich zum Markt fuhr um Verschiedenes fürs Wochenende einzukaufen. Dort befindet sich auch ein kleines, intimes Lokal, in dem ich mir hin und wieder ein Samstags-Frühstück gönne, so auch gestern.
Da kann ich neben Kaffee trinken und Frühstücksei löffeln eine Zeitung lesen oder über den Sinn oder Unsinn des Lebens nachdenken.

Ich kann aus dem Fenster schauen und Leute beobachten. Oftmals treffe ich Bekannte, die sich dann auf einen Kaffee, Latte, Capuccino oder was auch immer zu mir setzen und wir halten dann ein kleines Pläuschchen.

Hier ein Blick ins Lokal, das ungefähr die Größe und die Atmosphäre eines Wohnzimmers hat.

Und das war das Abendprogramm.
Unser Kulturverein, bei dem ich auch ein wenig mitmische, hat dieses Konzert veranstaltet.

Arthur und Charly von "hands 'n' voices" gaben ein Gastspiel und interpretierten auf ihre ganz besondere, ausdrucksvolle und zu Herzen gehende Art Songs von Elton John, Jethro Tull, Cat Stevens, Eric Clapton, Ronan Keating, Simon & Garfunkel u.a. Hier nur mal eine kleine Auswahl der Titel:
Your song
Only solitaire
The wind
Vincent
Wonderful tonight (liebe ich besonders!)
When you say nothing at all
Feelin´ groovy
Tears in haeven
Bright eyes
'
'
'
Lotte, die zierliche Tochter von Charly überraschte mit einer erstaunlich beeindruckenden und bemerkenswerten Stimme. Von ihr hörten wir:
1234 (L. Feist)
Hallelujah (Leonhard Cohen)
Love Song (Sara Bareilles)

Es war ein wundervoller Abend! Der Spaß und die Freude, die die Drei an ihrer Musik haben übertrug sich auf die Zuhörer.

Freitag, 6. November 2009

Im Kerzenschimmer kann man schöne Bücher schön in Szene setzen.
Das glänzende Buchcover spiegelt den Kerzenschein und verdoppelt ihn.

Eine Tasse Kaffee und diese neue Zeitschrift versüßen mir ein Päuschen.

Mina hat es ja schon erwähnt: Das Miss-Marple-Buch von Klaus Rödder ist erschienen: "Die haben ihre Methoden und wir die unseren, Mister Stringer". In die ersten Seiten habe ich schon reingespitzt. Die Spurensuche nach Miss Marple/Margaret Rutherford verspricht ein kurzweiliges Lesevergnügen.
(Wenn man das Bild zum Vergrößern anklickt, kommt man auf Minas Blog. Ich habe keine Ahnung, warum das so ist.)


Damit keiner glaubt, ich würde mich auf der faulen Haut ausruhen. Hier der Stand meiner Quilterei am 3. Glücksquilt.

In der Vergrößerung kann man meine Quiltlinien sehr gut erkennen.

Hier sieht man, wie die Arbeit durch die Quiltlinien "lebendig" wirkt. Von jedem Blickwinkel aus verändert sich das Bild durch das Spiel mit Licht und Schatten. Darum liebe ich das Quilten so sehr. Es ist für mich genau so wichtig, wie die Gestaltung der Oberfläche durch das Zusammensetzen der verschiedenen Stoffe.

Donnerstag, 5. November 2009

Die Dekoration meines Leuchters war nun schon etwas überholt. Endlich habe ich die Lampionblumen und die bröseligen - und inzwischen auch ziemlich farblosen - Hortensien entfernt. Die Zapfen fand ich als Winterdeko passender. Ich finde, sie sehen zu dem weißen Leuchter sehr schön aus.


Macht sich auch vor dem weißen Hintergrund sehr gut.


Beim Rumkramen fiel mir das silberne Herz in die Hände, das nun zwischen den Nüssen und den Zapfen für die nächste Zeit seinen Platz gefunden hat und den Kerzenschein der Teelichter wiederspiegeln darf.

Das ist die Ausbeute an Stoffen/Vorhängen/Resten, die ich heute in der Fundgrube beim Schweden ausgegraben habe, und das zu einem wirklich fantastischen Preis!

Mittwoch, 4. November 2009

Es wird wohl noch ein Weilchen dauern, bis der 3. Glücksquilt fertig ist und ich ein neues Foto vorweisen kann. Weil ich mit der Hand quilte (das mache ich wirklich gerne) dauert es eben seine Zeit. Außerdem liebe ich es, die Quiltlinien eng zu setzen und das verlängert die Arbeitsdauer zusätzlich. So bin ich heute in meinen Keller gegangen und habe in den Kisten mit dem verpackten gesammelten Porzellan gekramt. Und das habe ich für mein heutiges Posting herausgesucht.

Das Biedermeierservice weist schon ziemliche Gebrauchsspuren auf. Leider waschen sich Goldauflagen bei häufiger Verwendung des Porzellans ab. Ich finde das handgemalte Girlandenmuster entzückend.

Dieses Geschirr hatte ich auch ab und zu in Verwendung. Doch die Malerei leidet einfach zu sehr - selbst wenn man sorgfältig von Hand abspült. Der Deckel der großen Kanne ist nicht original, wie man sieht. Aber der einfache Ersatz paßt größenmäßig gut und fällt nicht sofort als Fremdkörper ins Auge.

Diese hübsche Tasse wollte ich Rostrose zeigen. Sie hatte in ihrem Post vom 22. August ein Flohmarkt-Foto mit der Abbildung einer ähnlichen Tasse.

Und hier noch ein paar Tee- und Kaffeekannen zum Thema Toile-de-Jouy-Muster auf Porzellan. Die grüne Kanne finde ich sehr apart, allerdings habe ich keinen grün gemusterten Toile de Jouy, um sie noch dekorativer zu präsentieren.

Sonntag, 1. November 2009

Diese Aufnahme habe ich aus dem Autofenster gemacht, als ich heute Vormittag auf dem Heimweg daran vorbeigefahren bin. Es war gerade so eine zauberhafte Stimmung.
Wie man unschwer erkennen kann, war ich in München. Gestern Abend waren wir hier essen.
Aperitif, Suppe, Fisch, Wein, Dessert und Dessertwein - hat alles sehr gut geschmeckt! Leider habe ich mir die genauen Bezeichnungen der Gerichte nicht gemerkt und fotografieren wollte ich nicht.
Letzte Woche fing ich auf dem Weg ins Büro (ich gehe zu Fuß) mit der Kamera ein paar hebstliche Eindrücke ein. Diese weiße Dame steht in einem Garten, an dem ich vorbeigehe.

Herbstlaub vor dem Bürogebäude.

Verlassener Gehsteig - nur ich bin unterwegs.

Der Blick aus meinem Bürofenster - interessante Farben und Wolkengebilde.