Freitag, 26. Februar 2010

Gestern......
habe ich diese Lampe aus einer dunklen Ecke in der Wohnung ins Atelier umgesiedelt. Dabei ist mir aufgefallen, wie schön sie doch ist. Wenn sich etwas lange am selben Platz befindet, sieht man es nicht mehr - es ist so selbstverständlich.
Ich habe sie vor einigen Jahren in einem Antik- und Trödelladen ganz günstig gekauft. Sie hat nicht funktioniert, aber es war kein Problem, sie wieder in Gang setzen zu lassen.
Sie hatte auch keinen Schirm - möglicherweise war sie als elektrischer Kerzenleuchter gedacht.

Aber das gefiel mir natürlich nicht, das Licht wirkte ungedämpft sehr ungemütlich. Irgendwo fand ich dann diesen Lampenschirm, der aus kleinen silbernen Glasperlen besteht und einfach auf die Glühbirne gesteckt wird. Perfekt!

Gestern ......
kam diese Postkarte von ihr mit wunderschönen Ansichten aus dem verschneiten Versailles.
Vielen Dank liebe cieldequimper!
So zauberhafte Bilder! Dabei lieferst Du sowieso täglich neue, interessante und sehenswerte Betrachtungen aus dieser Stadt.


Gestern......
schien die Sonne so warm, daß ich die Ateliertüre öffnen konnte, um die Frühlingsluft hereinzulassen.

Heute......
regnet es, was der Himmel nur hergibt.

Mittwoch, 24. Februar 2010

Mein Leuchter ist die unendliche Deko-Geschichte. Er eignet sich aber auch hervorragend dazu, ihn zu jeder Jahreszeit mit den passenden Accessoires zu schmücken.
Nun habe ich doch auf meine Frühlingsgefühle gehört und meine Ostereier hervorgekramt.

Das sind alles echte Hühner-, Enten- und Gänseeier, die ich vor Jahren selbst bemalt habe.

Für diejenigen, die es vielleicht interessiert: Die Ornamente sind von mir mit dem Pinsel gemalt, nur für die Pünktchen habe ich eine Feder benützt.

Irgendwann kam mir die Idee, die Eier auf eine Schnur aufzufädeln.
und sie im Fenster oder unter der Decke aufzuhängen.

Als Leuchter-Verzierung gefallen mir die Eierketten jedoch viel besser.
Die kleinen Hölzchen zwischen den einzelnen Eiern sollten ein aneinanderstoßen der zerbrechlichen Hüllen verhindern.

Passend zu den Eiern brachte ich mir vom Markt diesen bunten Tulpenstrauß mit. Heute war mir sehr nach Farbe!

Sonntag, 21. Februar 2010

Die Quilterei am 5. Glücksquilt macht Fortschritte! Jetzt hebt sich das silberne Webmuster schon sehr deutlich vom Untergrund ab.

Durch das Seitenlicht entsteht ein fast metallischer Eindruck. Der Teil rechts vom quergestreiften schwarz-weißen Stoff ist schon fertig gequiltet. Links fehlen noch einige Partien.

Im Detail sind die engen Quiltlinien sehr gut zu erkennen.

Hier sieht man den Unterschied! Links ist ein weißer, ungequilteter Fleck ohne Struktur.

Gestern sah es hier ziemlich unwirtlich aus, paßt aber farblich irgendwie zu den obigen Fotos.

Mittwoch, 17. Februar 2010

Meinen Hunger nach Frühling stillte ich heute mit diesem Strauß Tulpen. Und nachdem die Sonne lacht, wird die Vorfreude auf warme, sonnige Tage richtig angeheizt.
Mögt Ihr sie auch, diese picksüßen Fondant-Osterkringel?

Ich schaffe zwar nicht mehr als 1 Stück auf einmal, aber ich habe Freundinnen, die lieben sie!
Und sie sehen ja irgendwie hübsch aus, oder?

Wenn bei uns im Büro jemand einen runden Geburtstag hat, wird fleißig Geld gesammelt und diese Summe wird dem Glücklichen dann überreicht. Nun sieht ein Geldgeschenk ja nicht gerade hinreißend aus.


Deshalb entschloß ich mich, ein 2-Blatt-Leporello zu fertigen. Aus dem Papier eines alten, handgeschriebenen Journals faltete ich das Kuvert, in das dann die gesammelten Scheine gesteckt werden - und es werden sicher mehr sein, als die beiden, die da herausspitzen!


So sieht die ganze Sache von außen aus.
Paßt doch, als Verpackung, oder?


Sonntag, 14. Februar 2010

Euch allen wünsche ich einen wunderschönen Valentinstag.





Und dann habe ich noch eine leckere Orangen-Ingwer-Marmelade gekocht!


Natürlich mußte ich sie sofort ausprobieren.

Und sie ist eßbar!

Freitag, 12. Februar 2010

Seit gestern arbeite ich an diesem Quilttop.
Das wird der 5. GLÜCKSQUILT.
Es begann damit, daß ich meine diversen Stoffhaufen wieder in die entsprechenden Regalfächer einsortierte. Gelegentlich muß auch ich mal aufräumen - auch wenn das eine sehr ungeliebte Arbeit ist.
Aber um eine neues Objekt zu beginnen, brauche ich Platz auf den Tischen.

Zufällig kam mir dieser Stoff unter. Aber es gibt ja keine Zufälle!!!
Das war die Initialzündung!
Um diesen Stoff herum baute ich das neue Quilttop auf.
Da er teilweise durchsichtig ist, unterlegte ich ihn mit einem dünnen weißen Stoff.

Dann fügte ich diese schwarz-weiß gemusterten Stoffe ein.

Ich bin eine Anhängerin des AUSEINANDERBÜGELNS der Nähte. Ich höre schon den Aufschrei in der Quilterwelt: " Das ist ja Steinzeit-mäßig!" Was soll ich sagen? Dann paßt es ja zu mir!
Nein, der Grund dafür ist natürlich, daß ich mit der Hand quilte und gerne mal neben den Nähten. Da bin ich um jede Lage Stoff froh, die nicht vorhanden ist.

Das brave Nähmaschinchen in Aktion.
Rote Stoffe kamen hinzu, ist ja klar, er soll ja zu den 4 bisherigen Quilts passen.

Textfragmente von Glücks-Sprüchen sind vorhanden. Bis auf "man muß es teilen" kann man allerdings nichts lesen (ich mußte auch die Zitate teilen).

Das Teil noch im Entwurfsstadium an der Designwand.....

.......und hier schon auf dem Tisch zum Zusammenheften mit Vlies und Rückseitenstoff.
Ich freue mich schon auf das Quilten.
Die durchsichtigen Aussparungen im silbern gemusterten Stoff werde ich mit geraden Linien eng quilten.
Wie es dann weitergeht, ergibt sich während des Arbeitens.

Donnerstag, 11. Februar 2010

Heute ist es etwas heller - wahrscheinlich weil es seit gestern eine Menge geschneit hat. Dadurch ist es in den Räumen auch lichter. Hier mein neuerlicher Versuch, ein paar vernünftige Fotos vom weißen Quilt an seinem Platz zu bekommen.






Mittwoch, 10. Februar 2010

Der weiße Quilt ist fertig! Ich mußte ihn unbedingt gleich aufhängen weil ich so neugierig war, wie er über dem Sofa aussieht.

Leider war das Licht heute sehr, sehr schlecht. Daher auch die miserable Qualität der Fotos.

Ich hab´s einmal mit künstlichem Licht und einmal ohne probiert. Ohne sieht es fast besser aus (aber nicht in der Vergrößerung).

Ich hätte natürlich auch auf einen Tag mit besserem Licht warten können - aber so lange habe ich es nicht ausgehalten.

Mir gefällt er!


Zwei Verliebte im Schnee - Schneebesen-Stilleben zum Valentinstag.
Hier das sinnfreie und sinnlose Schneebesen-Stilleben für Unikum-Eve. Meine Nachbarn halten mich jetzt für total bekloppt und durchgeknallt, weil ich im Dunkeln Schneebesen und Kerzen im Freien bei Schneefall fotografiere. Das ist mit nix zu erklären!

Samstag, 6. Februar 2010

Hallo Ihr Lieben da draußen in der unwirtlichen Welt! Meine Sockenverlosung ist zu Ende und die Chancen zu gewinnen standen wirklich nicht schlecht.
Hier schon mal die Übersicht über alle Gewinner:
Zusätzlich zu den 4 Paar Socken habe ich zum Schluß unter allen, die nicht bei der Ziehung der 4 Paar dabei waren, ein Überraschungs-Paar verlost. Von diesen gibt es kein Foto - es soll ja eine Überraschung sein!

Für das Überraschungs-Paar wurde als Gewinnerin JADE gezogen.

Paar 1

Der künftige Sockenträger von Paar 1 ist HERR M. Hoffentlich passen sie ihm auch, sonst muß sich vielleicht Frau M opfern!

Paar 2

Das Paar 2 geht nach Versailles zu CIELDEQUIMPER.

Paar 3
Das Sockenpaar Nr. 3 wird zu KAWIMO geschickt.
Paar 4
Das Paar 4 wird in Zukunft die zarten Füßchen von UNIKUM EVE wärmen.
ALLEN GEWINNERN MEINEN HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH UND ALLZEIT WARME FÜSSE!
Damit die Original-Renate-D-Socken an die künftigen Besitzer verschickt werden können, bitte ich, mir per
e-mail die Adressen bekanntzugeben.

Freitag, 5. Februar 2010

Très Parisien......
heißt dieses Heft, das seit vielen Jahren in meinem Schrank steht.
Es ist im November 1921 erschienen ist, und enthält 18 Tafeln mit Mode aus der Zeit.
Die ersten vier Blätter enthalten einleitenden Text - leider in französisch (kann ich nicht lesen).
Ein weiteres Blatt zeigt die Übersicht über alle Modelle.
Die einzelnen Modelle sind auf hauchdünnes Papier gedruckt und dann, nur am oberen Rand, auf ein stärkeres Blatt geklebt.

Und alle sind handkoloriert. Teilweise wurde auch Gold und Silber eingesetzt, wie beim obigen Modell.

Dadurch war vermutlich jede Ausgabe von "Très Parisien" ein Unikat.
Dieses Modell sieht wirklich hinreissend aus!

Überhaupt finde ich die Mode fantastisch!

Na ja, die Bistrogardine beim rechten Kleid müßte ich nicht unbedingt haben.

Diese hier auch nicht.

Tiefer Ausschnitt, nackte Arme - aber Pelz am Saum! Da frieren wenigstens die Waden nicht.

Die seitliche Raffung finde ich klasse!

Das ist mein Favorit: Geniale Farbkombination, perfekter Schnitt!
Großartig vom Hut bis zu den Schuhen!