Donnerstag, 29. September 2011

Herbstkissen


Die roten Äpfel inspirierten mich zu dem "dahoam is dahoam"-Kissen.  Es sieht ganz toll zu dem großen Kissen aus den gleichen Stoffen und dem Voltaire-Zitat aus. 
Ich finde, es passt wunderbar zur Jahreszeit, zu gemutlichen Teestunden mit Kerzenschimmer.


Es macht einen Riesenspaß, mit den Stoffen und den Drucken zu spielen und immer neue Kissen zu entwerfen. Am liebsten würde ich dann immer alles umdekorieren und den aktuellen Farben anpassen. Doch das ist ein Ding der Unmöglichkeit. Denn kaum habe ich ein oder zwei Kissen genäht, habe ich schon wieder Lust auf eine neue Farbzusammenstellung. 





Meiner Kollegin habe ich ihren Wunsch erfüllt und Kissen mit Hirschmotiven genäht. Sie wollte sie verschenken, überlegt aber jetzt, ob sie sie doch lieber behält. 
Ich freue mich, dass sie ihr so gut gefallen!

Mittwoch, 28. September 2011

Schablonendrucke und neue Zeitschrift

Auf dem Flohmarkt heute Vormittag habe ich nichts für mich gefunden. Na ja, man kann ja nicht immer Glück haben!

Zuhause stürzte ich mich über Farbe und Schablonen und fertigte neue Drucke für zukünftige Kissen an. Die Kollegin, für die die braunen Kissen entstanden sind, wünscht sich Hirsch-Kissen. Die (Jahres)Zeit ist sowieso wieder reif für Hirschkissen, denke ich.


Ein Goethe hängt auch noch dazwischen,
daraus sollte das Pendant zum Kissen auf dem Foto unten entstehen.
Das wird noch ein wenig warten müssen, weil ich wieder neue Ideen habe. :-)))
Zum Beispiel möchte ich  "Dahoam is dahoam" in Herbstkissen integrieren, vielleicht auch zusammen mit Hirschdrucken? Mal sehen, was mir einfällt.


Ein wenig Werbung möchte ich für eine wunderschöne Zeitschrift aus Österreich machen, die es jetzt auch in Deutschland zu kaufen gibt: "Servus in Stadt und Land".






Ich kann sie gar nicht richtig beschreiben, ich finde sie so "echt". 
Vielleicht kann man ja in der Vergrößerung des Inhaltsverzeichnisses ein wenig Einblick erhalten. 
Für alle, die die Alpenregion lieben, die gerne tolle bodenständige Rezepte ausprobieren möchten, die Tipps für Garten und Haus suchen, sich für ungewöhnliche Häuser interessieren und überhaupt so manches erfahren möchten, das man sonst nirgends lesen kann, ist das die richtige Zeitschrift. 
Bin neugierig, ob sie jemand von Euch kennt und was Ihr davon haltet.


Sonntag, 25. September 2011

Flohmarkt-Hocker in neuem Kleid

Dem Flohmarkt-Hocker, den ich gestern im Urzustand gezeigt habe,wurde von mir ein neues Kleid verpaßt!
Und er gefällt mir in seinem neuen Outfit ausnehmend gut!




Ursprünglich suchte ich einen Hocker, auf dem meine Füße ruhen konnten, wenn ich ein Buch las. 
Doch ich weiß nicht, ob ich jetzt so ohne weiteres meine Füße auf Herrn Goethe legen kann. 


Zuerst schnitt ich mir eine Schablone mit dem Konterfei Goethes und druckte die Silhouette auf den Stoff.


Dann setzte ich dem Hocker ein Häubchen auf.


Zum Schluß habe ich noch die Goethe-Unterschrift neben das Portrait gesetzt.


Dieses Goethe-Kissen ist sozusagen als Vorläufer der Hocker-Verkleidung entstanden.
Ich denke, die Goethe-Serie ist noch nicht zu Ende.

Samstag, 24. September 2011

Flohmarkt und Deko

Heute Vormittag war Flohmarkt angesagt (den Mittwochs-Flohmarkt hatte ich verpaßt, weil ich ins Büro mußte).


Von diesen schmiedeeisernen Kerzenständern habe ich zwei Stück gefunden. Erst wollte ich sie weiß streichen, habe den Gedanken aber wieder verworfen.


Ich werde sie - zumindest vorerst - so belassen. 
Mit Nüssen, Zapfen und Kastanien dekoriert sehen sie sehr schön aus.


Dieser Hocker stammt auch vom heutigen Flohmarkt. 
Eigentlich hätte ich ja einen Hocker mit geraden Beinen gesucht, so einer war aber gerade nicht im Angebot. Wie er sich verändert hat, zeige ich morgen. Als ich mit der Umgestaltung fertig war, reichte das Licht nicht mehr, um ein vernünftiges Foto zu machen.

Donnerstag, 22. September 2011

Wie hast du das gemacht?????

 Diese Frage mußte ich in Ste Marie aux Mines unzählige Male beantworten!!!!!
Deshalb kommt hier ein Erklärungspost zu meinem Quilt " 5 lfm ICH", 
der in der Ausstellung im Val d´ Argent hing.
Die ganze Arbeit besteht aus 19 Einzelteilen und ist  5,18 m lang (ohne Zwischenräume gemessen), 
die Höhe variiert zwischen 1,50 m und 1,70 m.


 Zur Erläuterung habe ich zwei typische Teile herausgenommen. 
Links ein schmaler Quilt, rechts ein Leporello-Streifen. 
(Gerade merke ich, daß ich den Leporello Streifen auf den Kopf gestellt habe. 
Das fällt aber wohl nur mir auf!) ;-)))

In jedem der schmalen Quilts befindet sich auf der linken Seite ein schwarzer und in der Mitte ein schwarz-bunt gemusterter Streifen. Die schmalen Quilts sorgen für den Übergang von einer Farbe zur anderen.


Die Leporellostreifen bestehen aus 5 Einzelblättern, die von der Rückseite zusammengefügt werden. Jedes Leporelloblatt hat einen Karton als Grundlage. Die Collage aus Stoff und bemaltem und beschriebenen Papier habe ich mit der Maschine aufgenäht. Dabei benützte ich nur Normalstich und/oder Zickzackstich. Alle Zierstiche hätten zu verspielt gewirkt und nicht ins Bild gepaßt.


Um zu verdeutlichen, dass die Leporelloblätter steif sind, habe ich sie hier mit Stecknadeln an der Entwurfswand fixiert.


Ein Leporello-Blatt nochmal in größer, damit die Nähte besser erkennbar sind. Hier sieht man auch gut, wie der Rand mit ganz engem Zickzackstich versäubert ist. 


Alle schmalen Quilts sind handgequiltet. Die Linien sind von mir frei aufgezeichnet. Ich benütze keinen Rahmen, sondern quilte am Tisch.



So sieht die handgequiltete Rückseite aus.




 Links die Rückseite des schmalen Quilts, rechts die Rückseite des Leporellostreifens. Die erkennbaren Knicke sind die "Scharniere", an denen man die Leporellos umklappen kann.





Und das allerbeste an meinen "5 lfm ICH" ist, daß alles komplett in diese Box paßt!!!!!
Da hat sogar noch unser gemeinschaftliches quinTEXsenz-Leporello Platz. 
Ist das nicht super? So problemlos und sicher geschützt konnte ich noch keinen Quilt transportieren.


PS: Wer Interesse hat!
Es gibt zu diesem Projekt noch unser Werktagebuch "quinTEXsenz - 5 lfm ICH" zu kaufen. Darin wird in Tagebuchform beschrieben, wie jede von uns das Thema in Angriff genommen hat und wie es ihr bis zur Fertigstellung ergangen ist.
Bestellen kann man es bei mir oder bei einem der anderen quinTEXsenz-Mitglieder.
Es kostet € 23,00 + Porto.

Dienstag, 20. September 2011

Wieder zurück!

Seit gestern Abend bin ich wieder zurück aus Val d´Argent. Ich bin soooo froh, wieder zu Hause zu sein!
Es war sehr schön, aber auch anstrengend.


 Hier stehe ich vor meinen " 5 lfm ICH".



 Wir hatten 3 Führungen durch unsere Ausstellung.
Die obige Gruppe mussten wir auf zwei Führungen aufteilen, weil es zuviel Personen waren.


Hier erläutere ich Greti Raffeiners "5 lfm ICH".


Zu den Highlights zählten auf jeden Fall die Leporellos. 
Dazu mußten wir viele Erklärungen liefern.
Besonders freute ich mich über die Besuche von Anke (Ankes Garten) und Edith (quilts und mehr), die mich in der Ausstellung besuchten!

Sonntag, 11. September 2011

Neues Farbschema

Zwischen den Vorbereitungen für Val d´Argent 
heitere ich mich mit dem Nähen von ein paar neuen Kissen auf.
 Eine nette Kollegin monierte, dass meine Farben nicht in ihre Wohnung passten und zeigte mir einen Zeitungsausschnitt mit "ihren" Farben.
Das sind zwar so gar nicht meine Farben, aber beim nähen gefielen sie mir zunehmend besser. 


 Dieses Foto brachte sie mir als Farbvorlage. Es ist aber nicht ihre Wohnung, sondern das Bild stammt aus einer Zeitungswerbung.


Die ersten Kissen entstanden aus Stoffen vom Schweden. Den Blätterstoff habe ich ja schon in Schwarz und Grau verarbeitet. Aber in diesem verhaltenen Braun sieht er auch nicht schlecht aus.



Dieser Kissenbezug wird mit Knebelknöpfen verschlossen.


Den farblich passendem Toile-de-Jouy hatte ich in meinem Stofflager.




Der Druck zeigt,  wie Stoffe vor langer Zeit bedruckt wurden.

Donnerstag, 8. September 2011

Vorbereitungen für Val d´Argent

Seit gestern bin ich schwer damit beschäftigt, alles für die Fahrt ins Val d´ Argent vorzubereiten. 
Ich arbeite die Checkliste ab und stelle alles, was bis zur Abreise nicht mehr anderweitig benötigt wird, an einem Platz zusammen. 


Heute habe ich Kartensets zusammensortiert.
Wer uns in unserer Ausstellung besucht, bekommt so ein Kartenpäckchen geschenkt.



Die Sortiererei war richtig viel Arbeit, das kann ich Euch sagen. 
Jetzt habe ich einen verspannten Nacken und könnte eine Massage gut gebrauchen.


Unsere Ausstellung ist im Programm mit
"5 laufende Meter nur für mich" angekündigt  (heißt eigentlich  5 lfm ICH).
Hier der Auszug aus dem Programm:

"5 laufende Meter nur für mich"
ÖSTERREICH, quinTexsenz
JPG
Mit diesem Projekt stellten sich die fünf österreichischen Künstlerinnen der Aufgabe, Quilts zu kreieren, die sich über fünf Meter Ausstellungsfläche erstrecken. In ihnen sollten die individuelle Technik, Ausdrucksweise und Persönlichkeit der jeweiligen Künstlerin unverwechselbar zum Ausdruck kommen : « fünf laufende Meter nur für mich » ! Die Arbeit nahm zwei Jahre in Anspruch und hat zu sehr interessanten Ergebnissen geführt. Leider ist Greti Reffeiner nicht mehr unter uns und wird schmerzlich vermisst. Das EPT möchte deshalb diese Ausstellung Greti widmen.
Arbeiten von Barbara Blattl, Renate Dehrberg, Greti Raffeiner, Bibi Überlackner und Margareta Wackerle.
Das 17. Europäische Patchwork-Treffen ist dem Andenken an Greti Raffeiner gewidmet.
Ste Marie aux Mines – Espace des Tisserands 

Nun ja, wir sind auch nicht fünf österreichische Künstlerinnen, sondern drei österreichische und zwei deutsche.

Kommt jemand von Euch nach Ste. Marie aux Mines? Vielleicht sehen wir uns?


Sind diese Zinnien nicht prächtig? 
Sie waren das Spontan-Geschenk einer Bekannten, die zufällig vorbeikam.
Freu!

Mittwoch, 7. September 2011

Immer wieder mittwochs.............

Natürlich bin ich heute wieder über den Flohmarkt geschlendert  und natürlich bin ich auch wieder fündig geworden.



Eigentlich sammle ich ja blau gemustertes Geschirr, aber an dieser rosa Schüssel kam ich nicht vorbei.
Sie ist doch einfach entzückend, nicht wahr?




Und auch an Büchern kann und kann ich nicht vorbeigehen!
Diese beiden Jahrgangsbände 1889 und 1890  heißen "An der schönen blauen Donau". Da es gebundene Monatsschriften sind, ist der Inhalt sehr gemischt. Der Schwerpunkt liegt bei der Musik.
Zum Kauf veranlaßt haben mich aber die schönen Litographien.


Ist das DER Graf Andrássy, den wir von Sissi kennen?

Außerdem habe ich dem Möbel-Schweden einen Besuch abgestattet und Stoffe mitgebracht. Wenn daraus etwas entsteht, zeige ich Fotos.