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Montag, 5. Februar 2024

Bücherglück - Kunstbuch Beatriz Milhazes

Lösen Bücher bei euch auch Glücksgefühle aus? Könnt ihr es auch kaum erwarten, ein bestelltes Buch endlich in Händen zu halten?

Bei mir ist das so! 

Sehr, sehr glücklich gemacht hat mich dieses wunderschöne Buch (aber Vorsicht, der Preis!).


Beatriz Milhazes ist eine brasilianische Künstlerin, von der ich - wie ich zu meiner Schande gestehen muss - bis dato noch nie etwas gehört hatte. 



Sie malt, erstellt aber auch Collagen und Objekte und das oft in immenser Größe.


Ihre Farbgestaltung hat mich sofort elektrisiert.


Und haben ihre Bilder nicht auch einen Touch von Quilts?
Auf jeden Fall ist Beatriz Milhazes eine Künstlerin, die inspiriert! Für mich auch deshalb, weil sie bei Farben und Formen aus dem Vollen schöpft. 

(Unbezahlte Werbung)

Donnerstag, 11. November 2021

Nahrung für Geist und Körper

 

Hin und wieder beschäftigen mich auch andere Dinge, wenn ich gerade nicht an einem Quilt arbeite. Zum Beispiel lese ich sehr gerne: Beim Frühstück, zwischendurch während des Tages und abends im Bett. 


Das ist der gegenwärtige Stapel mit gelesenen und noch zu lesenden Büchern. 


Gelesen habe ich schon "Februar 33 - Der Winter der Literatur".
Das Buch hat mich sehr aufgewühlt. Es liest sich spannend wie ein Krimi, leider ist es aber keine Fiktion, sondern tatsächlich stattgefundene Geschichte. Plötzlich befindet man sich mitten in den bedrohlichen Ereignissen jener Zeit, erfährt, wie die Menschen von jetzt auf gleich um ihr Dasein  fürchten mussten, wie geäußerte Meinung zur Existenz-Bedrohung und Lebensgefahr wurde. Eine sehr empfehlenswerte Lektüre.


Krimis mag ich gerne, vor allem englische in der Art von Agatha Christie. Ich vermute, der "Donnerstags Mord Club" ist eine Story in dieser Art. Ich habe das Buch noch nicht gelesen. 


Sehr gut im Bett zu lesen ist das Büchlein "Seite an Seite, 50 Liebeserklärungen an das Lesen". 
Als Bett-Lektüre deshalb empfehlenswert, weil handlich, nicht zu schwer und ohne durchgehende Handlung. 


Bereits gelesen habe ich "Lacroix und das Sommerhaus in Giverny" - ein unterhaltsamer Krimi, in dem Monet´s Garten von Giverny eine Rolle spielt. 


"Italienische Momente" von Hanns-Josef Ortheil lese ich gerade. Bei diesem Buch wäre es vielleicht hilfreich, wenn man schon einmal in Rom gewesen wäre. War ich leider nicht. Aber Hanns-Josef Ortheil führt den Unkundigen mit großartiger Sprache durch seine zweite Heimat. Liest sich auch gut abends im Bett, weil es ebenfalls keine durchgehende Handlung hat. 


Und das habe ich auch noch gemacht: Mandarinen-Marmelade! Schmeckt fein, hat den leicht bitteren Geschmack der Zitrusfrüchte, weil die weiße Haut mit verkocht wird. Mir schmeckt´s!

Ich möchte noch erwähnen, dass ich alle Bücher selbst gekauft habe!

Sonntag, 13. Dezember 2020

Zum 3. Advent - Erinnerungen

 

Jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit fällt mir ein Ereignis aus meiner Kindheit ein. Es war ganz unspektakulär und eigentlich kaum erwähnenswert und doch kann ich mich sehr gut daran erinnern, kann sogar das Gefühl nachvollziehen, das mich damals durchströmte.

Ich war vielleicht 8, 9 oder 10 Jahre alt, da gab es in unserem kleinen Ort eine Frau, die sich aus eigenem Antrieb um uns Kinder kümmerte, kleine Aufführungen mit uns einstudierte oder mit uns kurze Ausflüge unternahm. 

An diesem Tag in der Vorweihnachtszeit - es war Anfang bis Mitte der 50er Jahre - sammelte sie eine Handvoll Kinder ein und unternahm mit uns einen Spaziergang durch die tief verschneite Landschaft. Das Ziel war eine Frau in einem nahen Ort, die uns dann Geschichten vorlesen wollte und bei der wir evtl. ein paar Weihnachtsplätzchen naschen konnten.

Der Weg führte durch einen kleinen, tief verschneiten Wald.

Es war still, so still, dass selbst das Knacken eines Zweiges zu laut erschien. Der Schnee fiel in dicken Flocken lautlos zur Erde und die Welt schien in Watte gepackt. 



Und da hatte ich ganz tief in mir drin ein beglückendes Weihnachtsgefühl, 
anders kann ich es nicht beschreiben.
Und wenn ich heute an diesen Winterspaziergang denke, 
kommt in mir wieder dieses Gefühl auf und ich wünschte, ich könnte es noch einmal erleben.


Rehe sind uns leider nicht begegnet, es hätte uns aber nicht gewundert. Und sicher wären sie nur dagestanden und hätten uns beobachtet, ohne Angst zu haben oder die Flucht zu ergreifen.


Die Bilder stammen aus dem Buch "Fröhliche Weihnachten" von Liesel und Raimund Erler, herausgegeben vom Kulturverein Ainring. 

Mittwoch, 4. November 2020

Dumm gelaufen und eine Buch-Empfehlung

 Dumm gelaufen ist es mit der geplanten Ausstellung der großartigen Künstlerin und lieben Freundin von mir SYLVIA GRUBER.  Die Ausstellung musste leider abgesagt werden. Corona hat´s versaut.

Das Mooserl hat eine Karte geschrieben und die traurige Tatsache mitgeteilt.



Dabei sollten nicht nur die wunderschönen, märchenhaften Ölgemälde von Sylvia (in altmeisterlicher Technik gemalt) gezeigt, sondern es sollte auch das zweite Mooserl-Buch "Moorlinge" der Öffentlichkeit präsentiert werden.


Darin werden Geschichten um die Familie des Moorwichtels "Mooserl" erzählt.


Das "Mooserl" habe ich seit dem ersten Buch "Der Schatz im Moor" ins Herz geschlossen.


Und ich habe erfahren, dass die Vorfahren der Moorwichtel die Eis-Wichtel waren. 


Der kleine Moorwichtel Mooserl hat eine Menschenfreundin, die Lene, mit der er sich gerne trifft und kleine Abenteuer erlebt.


In diesem Buch spielt die gesamte Mooserl-Familie mit. Meine Lieblingsfigur (außer dem Mooserl natürlich) ist der Onkel Amooretto.


Und so ganz nebenbei erfährt man Wissenswertes über die Entstehung und Bedeutung der Moore. Ich kann das Buch nur empfehlen, ob für sich selbst oder als Geschenk für ein Kind. Hier kann man es bestellen. 

Natürlich handelt es sich bei diesem Post um Werbung - unbezahlt, da ich das Buch selbst gekauft habe.




Montag, 19. August 2019

Ein herrlich amüsantes Hörbuch


Ich habe schon des Öfteren erwähnt, dass ich im Atelier gerne Hörbücher höre,
die ich mir ab und zu auch in unserer Gemeindebücherei besorge.
So auch dieses Hörbuch, über das ich heute berichten will.

Es ist eine sehr skurrile Story mit ebensolchen skurrilen Figuren, 
geschrieben und
großartig gelesen von Jürgen von der Lippe.


Die Geschichte gibt es auch als Buch, 
aber für Freunde von Jürgen von der Lippe ist das Hörbuch ein Genuss.


Für mich ist es unbegreiflich, 
wie J.v.L. jeder seiner Personen - und es sind nicht wenige - 
eine eigene charakteristische Stimme verleihen kann.

Ich kann nur sagen, ich habe mich königlich amüsiert und das auch beim zweiten Durchlauf,
da ich manche der komischen Situationen nochmal hören wollte.



Empfohlener Beitrag