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Dienstag, 6. Juni 2017

Fotografiert ihr mit oder ohne Stativ?


Wie macht ihr das, wenn ihr für euren Blog fotografiert?
Verwendet ihr ein Stativ oder "schießt ihr aus der Hüfte"?
Oder macht ihr das wie ich 
und fotografiert schnell und locker vom Hocker was euch gerade vor die Linse kommt
und nur in Ausnahmefällen wird das Stativ benützt.
Da bin ich jetzt wirklich gespannt!

Gestern probierte ich es wieder einmal mit Stativ 
und das ist dabei herausgekommen.

Ich versuchte, meine schwarz-weißen Lesezeichen mit passenden Accessoires abzulichten.
Zuerst arrangierte ich ein japanisches Teegeschirr, 
Björn-Wiinblad-Monatsteller und ein passendes Buch zu einem schwarz-weißen Stillleben.


Mein nächster Versuch: 
Ein schwarz-weißer Kaffeebecher, meine Brille und ein Buch 
mit meinen farblich passenden Lesezeichen.


 Wie findet ihr die Fotos und welches gefällt euch besser?
Ich tendierte zum zweiten Bild, es wirkt klarer, finde ich.
Was meint ihr?

Gestern Nachmittag kam ein Unwetter mit RIESIGEN Hagelkörner über uns. 
So große Schloßen habe ich hier noch nie erlebt. 
Es knallte und krachte, dass einem Angst und Bange werden konnte.
Die Rollläden an den Fenstern meines Lagerraumes haben Löcher bekommen 
und sehen aus, als ob jemand eine Schrot-Ladung darauf abgefeuert hätte.
Das war gar nicht lustig!

Dienstag, 9. Mai 2017

Goethe auf dem Flohmarkt

Ich glaube, es war auf einem Flohmarkt im vorigen Jahr, als ich schon einmal eine kleine Goethe-Büste sah, mich in sie verliebte und kaufen wollte. 
Allerdings sollte sie 75 € kosten und das war mir ungefähr 70 € zu viel.
Doch man muss alles abwarten können!
Im April dieses Jahres fand ich auf meinem Stamm-Flohmarkt 
diese wunderschöne kleine Goethe-Büste, 
für sage und schreibe 4 €. 
Sie ist sogar signiert und datiert: A. Giannelli 1969.


Ich bin ja - seit ich in Weimar war - ein wenig Goethe-verrückt.
Wer bei mir im Atelier zu Gast ist, 
kann seinen Kaffee durchaus in diesen Tassen serviert bekommen.



Ich verewigte den Herrn Geheimrat per Schablonendruck schon auf diversen Kissen.



Und auch ein Flohmarkt-Hocker erhielt einen entsprechenden Überzug.


UND: 
Vor ein paar Jahren bekam ich den Auftrag, 
für eine Fernseh-Krimi-Produktion zwei Goethe-Kissen anzufertigen, 
die dann in einigen der insgesamt 8 Folgen zu sehen waren.


Und deshalb musste ich die kleine Goethe-Büste auch unbedingt haben, 
das ist doch wohl klar?





Montag, 11. April 2016

Sonntags-Kaffee mit Freundinnen

Gestern kamen meine Freundinnen zu einem gemütlichen Kaffee-Nachmittag in mein Atelier.
Eine von ihnen hatte letzte Woche Geburtstag und einen anstrengenden Feier-Marathon hinter sich. 
Doch das Zusammensein in unserer kleinen Runde 
war ein geruhsamer und entspannter Abschluss der Woche.
 

Dieser märchenhafte Strauß in allen Pink-Rot-Schattierungen war nicht für mich, 
sondern für unser Geburtstagskind bestimmt. 
Ich habe sie heftig darum beneidet, denn Pink ist meine Farbe!


Alle anderen bekamen eines der süßen kleinen weißen Sträusschen. 
Mitgebracht hatte die Blumen natürlich wieder unsere Freundin N.
Den Tisch hatte ich mit den schwarz-weißen Goethe-Tassen gedeckt.


Die Untertassen und die Kuchenteller stammen jeweils von anderen Geschirren, 
ergänzen aber die Goethe-Tassen optimal.


Apfelkuchen und feine Törtchen wurden mitgebracht, 
denn meine Back-Künste entsprechen meinen Koch-Künsten 
und da will keiner ein Risiko eingehen. ;-) 


Die kleinen weiß-grünen Sträusschen passten perfekt zum Geschirr.


Und weil der Blumenstrauß und mein pinkfarbenes Hexagon-Kissen so
unglaublich gut harmonierten, 
 musste ich sie zusammen fotografieren.

Donnerstag, 21. Januar 2016

Einfach nur so


Einfach nur so habe ich heute ein paar Fotos im Atelier gemacht.


Wie ihr wisst, herrst zur Zeit schwarz-weiß vor.
Diese Farbkombination strahlt Ruhe aus und
das gefällt mir.



 Da ich wegen meines lädierten Daumens immer noch gehandicapt bin 
und nicht mit der Hand nähen kann, 
habe ich mich an die Maschine gesetzt und ein Schachbrett-Kissen genäht.


Einen weiteren Text-Druck mit Voltaire-Zitat habe ich zu einem großen Kissen verarbeitet.


Heute war es hell und der Raum erschien lichtdurchflutet und freundlich.


Die drei Björn Wiindblad Monatsteller vom Flohmarkt 
passen sehr gut neben den schwarz-weißen Quilt, finde ich.


Und den Kaffee gibt es in schwarz-weißen Tassen.


Ist es nicht schön, wenn alles so harmonisch zusammenpasst?


Ehrlich gesagt, macht es einfach Spaß, aus dem Fundus
 Dinge die zusammenpassen hervorzukramen und entsprechend zu dekorieren.


Und weil es draussen ziemlich kalt war, 
bullerte der Kaminofen fröhlich vor sich hin und verströmte behagliche Wärme.

Dienstag, 29. Dezember 2015

Und - zack - ist Weihnachten schon wieder vorbei!

Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber mich schafft dieses permanente sonnige Wetter. 
Zumindest nehme ich an, dass meine Dauermüdigkeit damit zu tun hat.
Obwohl es heute kühler ist, als in den letzten Tagen (eigentlich Wochen), 
konnte ich meine Weihnachtsdeko nicht mehr sehen und ich habe alles weggeräumt. 
Komisch, das Herräumen macht viel mehr Spaß und irgendwie auch weniger Arbeit.
Farblich brauche ich wieder etwas mehr Ruhe und bin auf schwarz-weiß umgestiegen.


Auf dem Tisch steht das hübsche, japanische Teegeschirr.


An der Wand hängt ein schwarz-weißer Quilt.


Die Sitzbank zieren schwarz-weiße Kissen.


Und auf dem Beistelltisch finden sich meine geliebten Keramikkugeln.


Sehr kreativ bin ich zur Zeit auch nicht,
ich habe keinen Elan und keine zündende Idee.
Hoffentlich ändert sich das wieder im neuen Jahr, der Zustand gefällt mir nicht.

Für eure Treue im letzten Jahr und all die liebenswürdigen Kommentare 
bedanke ich mich sehr herzlich.
 Ihr seid einfach die Besten!

Ich wünsche euch für das Neue Jahr viel Glück, Gesundheit und einen Haufen Geld!
Rutscht gut hinüber!
Eure Renate D.

Mittwoch, 29. April 2015

Kontrastprogramm

Zwischen all der Buntheit meiner Hexagons brauchte ich für die Augen etwas Ruhe. 
Deshalb hängt nun der schwarz-weiße Quilt "Die Höhe reizt uns, nicht die Stufen" 
im Atelier an der Wand.


Passend zum Goethe-Zitat im Quilt, 
 druckte ich gestern die Silhouette des Herrn Geheimrat auf weißen Stoff und zauberte ein paar Kissen.


Es muss ja schließlich alles zusammen passen!



Die Tassen vom Goethe-Museum sehen so schön dazu aus!


Die beiden Keramikdosen im Zebra-Muster gab es neulich bei H&M im Sale.



Das hier bin ich im Alter von 20 Jahren.
 Bei meinem damaligen Paris-Besuch fertigte ein Künstler am Place du Tertre den Scherenschnitt an, den ich mir vergrößerte und eine Schablone herstellte.
Nach längerem Suchen fand ich in meinem Fundus dann auch den Stoff mit Eiffelturm-Motiv, 
um die kleinen Kissen perfekt zu machen.


Hier hab ich mich mal dem Herrn Geheimrat an die Seite gestellt.




Die Buchstaben des Zitats habe ich nach einigem Überlegen umquiltet.
 Sieht einfach besser aus, finde ich!




Dienstag, 3. Februar 2015

Quilt in Arbeit

"Die Höhe reizt uns, nicht die Stufen" druckte ich mir im Dezember (klick) auf weißen Stoff, 
in der Absicht, um das Zitat herum einen Quilt zu bauen. 
Der Entwurf erwies sich als zäh, tagelang arrangierte ich die Stoffe hin und her, 
bis mir das Top endlich gefiel.


Die Fotos sind mies, das Licht war einfach immer zu schlecht zum fotografieren.

Hier ist das Top fast fertig.
Zum Schluss bekam es noch einen weißen Rand, 
weil es sonst zu sehr an eine Trauerkarte erinnert hätte.

Ich weiß gar nicht, warum es mir diesmal so schwer gefallen ist,
zu einem Ergebnis zu kommen, das mir gefiel.
Ich stelle immer wieder fest, die einfachen Muster sind am schwierigsten.


Am 21. Januar konnte ich meine drei Lagen endlich zusammenheften.


Mittlerweile habe ich mit dem Quilten begonnen, hier sieht man die ersten Linien.



Der Mittelpunkt des Tops ist ein Toile-de-Jouy mit erotischen Motiven.
Davon hatte ich noch einen Streifen, den ich komplett verwenden wollte.
Ich wollte davon noch etwas nachbestellen, aber es gibt ihn nicht mehr.

 

Man sieht hier, dass ich die Linien mit einem gelben Chakoliner vorgezeichnet habe.
Das geht aber wieder raus.

Leider erlaubt mir mein Rücken zur Zeit nicht, längere Abschnitte zu quilten.
Deshalb wird es wohl noch eine Weile dauern, bis der Quilt fertig ist.

Donnerstag, 29. Januar 2015

Pullover wird Rock

Die Idee stammt nicht von mir, das gebe ich gerne zu. 
Ute von 123-Nadelei hat in ihrem Post gezeigt, 
wie toll ein Pullover zum Rock umfunktioniert werden kann. 

Da ich schon seit Jahren an keinem Norweger-Pullover, 
der mich am Flohmarkt anlacht, vorbei gehen kann, 
musste ich nur einen davon aus meinem Schrank holen und den Versuch starten.


Da ich die zur Zeit aktuellen Oversize-Pullover so liebe, 
muss ich mir auch keine Gedanken darum machen, 
dass sich das Bäuchlein (ist nicht so niedlich, wie es sich anhört) 
unter dem Strickrock deutlich abzeichnet.


So kurz wie Ute den Rock genäht hat, ist er bei mir natürlich nicht. 


Hohe Stiefel sähen dazu auch schöner aus, aber ich besitze keine. 
 Leggings oder blickdichte Strümpfe würden sicher gut dazu passen.

Ob ich mir aus den Ärmeln auch noch Stulpen nähe, weiß ich nicht. 
Ich bin nicht sicher, dass ich sie tragen würde.

Auch wenn ich den Rock vielleicht nur zu Hause trage, finde ich ihn recht gut gelungen.
Bequem ist er ja!

 

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