Sonntag, 19. Oktober 2014

Sapziergang um den Thumsee

Am Donnerstag spazierten Brigitte und ich bei trübem bis regnerischen Wetter um den Thumsee.
Das diffuse Licht ließ den See fast unwirklich erscheinen 
und auf den Fotos sieht er entsprechend geheimnisvoll aus.

Kommt einfach mit auf den Rundgang 
und lasst euch von der märchenhaften Stimmung gefangen nehmen.



In der glatten Wasseroberfläche spiegelten sich Berge, Häuser und Bäume.


 Hin und wieder brachte leuchtendes Herbstlaub ein paar Farbtupfer in die sanften Farben. 


Dann tauchte am gegenüber liegenden Ufer der "Seewirt" auf.

 Auch hier faszinierte mich die Spiegelung.


 Interessehalber habe ich das Bild mal auf den Kopf gestellt.
Man sieht fast keinen Unterschied, nur dass es natürlich seitenverkehrt ist.


Leider begann es zum Schluß doch noch leicht zu regnen.
Aber da waren wir schon fast beim Seewirt 
und gönnten uns Kaffee und Topfenstrudel (natürlich mit Schlagsahne).

Ach ja, beim "Madlbauer" der leider geschlossen hatte, 
fanden wir diese herbstliche Dekoration auf der Terrasse, 
die ich euch nicht vorenthalten wollte.


Donnerstag, 16. Oktober 2014

Spaziergang in Laufen a.d. Salzach

Bei strahlendem Wetter war ich mit meiner Freundin Brigitte in Laufen a.d.Salzach unterwegs. 
Größere Wanderungen kamen für mich noch nicht in Frage,
weil ich mir beim letzten Mal Blasen gelaufen hatte (siehe hier)
Da  sich die Blasen auf den vorderen Zehen befanden, 
konnte ich nur offene Sandalen tragen, die mit den lädierten Zehen nicht in Berührung kamen.

So umrundeten wir mit einem Spaziergang an der Salzach 
die historische alte Grenzstadt.

via Internet

Die bekannte Salzachbrücke ins österreichische Oberndorf von unten gesehen. 

 
Sie war auch schon einmal auf einer Briefmarke abgebildet.

via Internet

Das gelbe Haus bot vor dem unverschämt blauen Himmel einen tollen Kontrast.


In der Park ähnlichen Anlage an der Salzach 
wirken das Rauschen des Wassers und die Ruhe sehr entspannend. 
Außer uns waren kaum Leute unterwegs.


Der Kreuzgang der gotischen Pfarr- und Stiftskirche 
bietet Geschichts-trächtiges über dem Kopf und unter den Füßen.
Brigitte fotografiert eifrig.


Und die eine oder andere Laufener Katze musste natürlich auch gestreichelt werden.
 Diese hier hat doch eine süße Zeichnung, nicht wahr?


 Und bei dieser Fellnase musste ich an meine Katze Sonja denken. 
Sie hatte große Ähnlichkeit mit ihr.



Montag, 13. Oktober 2014

bloghop around the world

Warnung: 
Dies wird ein laaaaaaanger Post und ihr braucht einiges an Durchhaltevermögen,
wenn ihr bis zum Ende lesen wollt.
Aber es wäre schön und ich würde mich freuen, wenn ihr dranbleiben würdet!

Mona aus Wien, die letzten Montag diese Fragen beantwortete, bat mich,
beim bloghop-around-the-world mitzumachen, 
bei dem Bloggerinnen Fragen beantworten und etwas über sich erzählen. 
Mona wurde wiederum von Erika dazu eingeladen.
Was mich besonders freut: Mona und Erika
durfte ich schon kennenlernen, denn sie haben mich in meinem Atelier besucht.
Jetzt geht es los:

Wer bist du?
Ich bin Jahrgang 1944 und bin hier im schönen südöstlichen Bayern aufgewachsen.
Ich bin in meiner Heimat sehr verwurzelt und möchte nirgends anders leben,
obwohl mich das Meer und überhaupt das Wasser auch sehr anziehen. 
Man kann das an den maritimen Dekorationen erkennen,
mit denen ich jeden Sommer dem Atelier Strand-Feeling verleihe.
Ich habe keine Kinder und lebe seit 20 Jahren wieder allein.
Außerdem bin ich natürlich schon in Rente, konnte aber in den letzten Jahren in meiner alten Firma immer wieder aushelfen, was mir großen Spaß machte.

Ich benütze täglich Wimperntusche, Augenbrauen-Puder und Lippenstift
und meine Haarfarbe ist nicht mehr original.
Durch das Bloggen entdeckte ich das Fotografieren.
Die Kamera, eine Sony Nex 5 N, liegt immer griffbereit.
Ich trinke lieber Kaffee statt Tee.
Meine hausfraulichen Fähigkeiten sind leider nicht sehr ausgeprägt.
Ich bin ein sehr positiver und heiterer Mensch,
obwohl ich natürlich in meinem Leben schon viele Höhen und Tiefen erlebt habe.
Bemerkenswert ist vielleicht noch,
dass weder mein langjähriger Ehemann noch mein langjähriger Freund
je eine meiner Ausstellungen - und deren gab es einige - besuchten.
Darüber habe ich schon oft nachgegrübelt.


 Ich liebe Bücher und Zeitschriften, vorwiegend Wohnbücher und Wohnzeitschriften, 
in die ich mich mit Wonne vertiefe. 
Hin und wieder fallen dabei auch ein paar Anregungen für mein eigenes Zuhause ab.
Dann wird im Atelier umdekoriert, gerne Jahreszeiten gemäß.




Und ich liebe Flohmärkte! 
Wenn es das Wetter zulässt, verpasse ich kaum einen Flohmarkt in meiner Nähe.
Immer wieder schleppe ich Schätze mit nach Hause. 
Zum Glück habe ich viel Platz - ein extra Lagerraum ist dabei von großem Vorteil - so dass ich mich nicht unbedingt beschränken muss, wenn mir etwas gefällt.
Favoriten sind zur Zeit weißes Geschirr mit Goldverzierungen,
alles aus schönem Holz wie Leuchter, Schalen usw.,
aber natürlich auch alles andere, was mir gefällt.
Die schöne Holzschale und die beiden Keramikkugeln
fand ich gestern auf meinem Stamm-Flohmarkt.


Bevor ich zu den Patchwork/Quilt spezifischen Fragen komme, zeige ich noch, was ich am Abend vor dem Fernseher so fabriziere. Zur Zeit sind das Armstulpen mit angestrickten Daumen.
Da ist mir vor einiger Zeit ein Licht aufgegangen, wie die Daumen zu stricken sind.
Mich hat es immer sehr gestört, dass der Daumen der kalten Luft so ausgesetzt war.
Wenn ich keine Lust mehr auf Stulpen habe, dann stricke ich vielleicht wieder Socken.



Wie bist du zu Patchwork/Quilt gekommen?

Als ich Patchwork entdeckte, war ich noch heftig mit Ostereier malen beschäftigt und organisierte mit meiner Freundin Friederike zusammen einen Ostereiermarkt.



 1987 las ich in einer Kunstzeitschrift den Bericht über eine Quilt-Ausstellung.
Augenblicklich war ich fasziniert und sofort fest entschlossen, einen Quilt zu nähen.
 Was nicht so einfach war, da ich noch nie irgend etwas genäht hatte
und auch keine Nähmaschine besaß.
Also startete ich nach der Anleitung aus einem Buch die Arbeit an meinem ersten Quilt.
Hier habe ich darüber berichtet.
Jahrelang quiltete ich nicht nur von Hand,
sondern ich nähte auch alle Quilts von Hand zusammen.


Quilt "Mon ami - mon amour" von 1998, handgenäht und handgequiltet.


Erst nach ein paar Jahren kaufte ich mir eine Nähmaschine,
um mir die mühsame Hand-Arbeit an den langen Rändern zu ersparen.

Viele traditionelle Quilts enstanden, aber irgendwann erwachte der Wunsch nach eigenen Entwürfen.
Damit kam auch die Schrift in meine Quilts.
10 fruchtbare Jahre gehörte ich der Gruppe "quinTEXsenz"
mit Barbara Blattl, Greti Raffeiner, Bibi Überlackner und Margareta Wackerle an.
Wir starteten Projekte,
die sich in großartigen Ausstellungen und zwei tollen Büchern niederschlugen.
Nach dem Tod von Greti lösten wir die Gruppe auf und seither beschäftige ich mich nur noch mit Arbeiten, die mir Spaß machen.
Das sind manchmal Gebrauchs-Quilts für mein Schlafzimmer (siehe hier)
oder jahreszeitlich passende Quilts für die Atelier-Wand ( siehe hier).

Erwähnen möchte ich noch, dass ich reine Autodidaktin bin
und niemals einen Patchwork- oder Quiltkurs besucht habe.

Woran arbeitest du zur Zeit?

 Es ist dieser Quilt, der mich zur Zeit beschäftigt.
Die leuchtenden Farben der Kaffe-Fassett-Stoffe hatten es mir angetan und mich veranlasst,
mit der Arbeit zu beginnen. Anfangs wollte ich noch einige Blocks aus blauen Stoffen einarbeiten,
habe mich aber anders entschieden.


Mir ist beim zusammen nähen ein Fehler unterlaufen,
den ich allerdings noch leicht hätte beheben können.
Nach einiger Überlegung ließ ich alles so, wie es war.
Hier ist der Fehler zu sehen.


Inzwischen habe ich mit dem Quilten begonnen und wie ihr wisst,
bin ich leidenschaftliche Handquilterin.


Wie entsteht dein kreativer Prozess?

Der kreative Prozess kann durch Stoffe - wie bei dem Kaffe-Fassett-Quilt -
durch ein Foto, durch eine Farbkomposition, durch ein Buch,
also eigentlich durch alles mögliche ausgelöst werden.
Oder ich will eigentlich Kissen nähen und entscheide dann,
dass ein Quilt doch besser aussehen würde, wie hier.

Wie ist dein großer Patchwork-Traum?

 Eigentlich wünsche ich mir nur,
dass ich noch lange Ideen habe und Freude, sie in die Tat umzusetzen.
Denn ich bin glücklich, wenn ich in meinem Atelier arbeiten kann!

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Diejenigen, die bis hierher durchgehalten haben, erfahren jetzt,
dass Heike von HB-Quiltung
die nächste Teilnehmerin beim bloghop-around-the-world sein wird.
Am Montag, dem 20. Oktober könnt ihr lesen, was sie auf die Fragen antwortet.

Noch ein Hinweis:
Auch Tanja von hier beantwortet heute die Fragen.
Schaut doch mal rüber zu ihr.


Freitag, 10. Oktober 2014

Abtsdorfer See

Zur Zeit komme ich zwar noch dazu, Eure Posts zu lesen, 
aber zum kommentieren reicht es nicht mehr.
Das liegt daran, dass meine Freundin Brigitte Urlaub hat, diesen aber zu Hause verbringt, 
weil ihr Mann arbeiten muss. 
Und weil das Wetter zur Zeit unglaublich schön ist, 
machen wir gemeinsam unsere heimatliche Umgebung unsicher.


 Gestern machten wir eine Wanderung rund um den Abtsdorfer See.


Der Himmel strahlte in wolkenlosem Blau und der See lag wie glatt gebügelt da. 


Das Wasser des Abtsdorfer Sees ist sehr dunkel und ich dachte das liegt daran, 
weil es Moorwasser ist.


Doch durch Wikipedia wurde ich eines besseren belehrt.
Das Wasser hat durch die humousäurehaltigen Zuflüsse 
aus dem nahen Haarmoos die dunkle Färbung.
Irgendwie hat es aber doch mit Moor zu tun, denn ich weiß, 
dass Huminsäure im Moor enthalten ist.


Von dieser Aussichtsplattform hat man einen weiten Blick auf das Haarmoos und die fernen Berge, die im wetterfreundlichen Dunst liegen.


Am Ende des Rundgangs leuchtet das Wasser blau wie der Himmel.


Der Pfaffenhütchenstrauch war über und über mit den lustigen Früchtchen bestückt 
und bildete einen tollen Kontrast zum tiefblauen Himmel.

Und weil ich ja eher zur Kategorie Stubenhocker gehöre 
und lieber im Atelier an meinen Quilts werkle, als mich zu Fuß in der Gegend herumzutreiben, 
habe ich mir prompt an drei Zehen Blasen gelaufen. 
Jetzt kann ich nur noch offene Sandalen tragen, 
die mit den betroffenen Zehen nicht in Berührung kommen.

Flower Friday


Für den heutigen Flower-Friday von Holunderblütchen zeige ich einen Strauß, 
den eine Händlerin am letzten Flohmarkt verkaufte.
Ich fand, er sieht schön herbstlich aus und ist sicher lange haltbar, deshalb nahm ich ihn mit.


Unter meinen vielen Vasen war der weiße Krug der einzige, der passte.


Nun steht der Strauß auf dem Rattan-Tablett neben den Holzleuchtern.


Jetzt verlinke ich meinen Freitags-Blumen-Post noch schnell bei Holunderblütchen.

Bei uns ist das Wetter traumhaft schön, gestern hatten wir unglaubliche 25 ° C! 
Der heutige Tag verspricht genau so schön zu werden!

Mittwoch, 8. Oktober 2014

Neue Lieblingsschuhe

Die Zeiten, in denen ich High Heels bzw. Schuhe mit Absätzen trug 
und in ihnen auch laufen konnte, 
gehören schon eine längere Zeit der Vergangenheit an.

Heute kamen meine neuen Lieblingsschuhe bei mir an.

 

 Dass es Lieblingsschuhe werden, das weiß ich genau. 
Vor etlichen Jahren fand ich in einem Schuhgeschäft - leider weiß ich nicht mehr, wo das war - ein Paar dieser superweichen, leichten und bequemen Schuhe.
Die Schuhe waren weiß und die Stickerei blau.
Ich liebe diese Schuhe, denn man kann auch sehr gut barfuß hinein schlüpfen 
und fühlt sich darin wohl.
Mittlerweile sind sie nicht mehr sehr ansehnlich, weshalb ich auch kein Foto davon zeige.
Wahrscheinlich trage ich sie so lange, bis sie mir von den Füßen fallen.


Aber nun habe ich ein neues Paar dieser Marke, 
nach denen ich in den letzten Jahren immer wieder gesucht hatte.


Ich schwöre euch, sie sind so bequem wie Hausschuhe.



Meine Füße freuen sich total über ein Paar Schuhe, 
die nicht nur super bequem sind, 
sondern auch noch lässig, chic und cool aussehen!
Und ich freue mich auch!!!!!

Sonntag, 5. Oktober 2014

Der Plymouth war in Berchtesgaden

Gestern war so ein Tag, wie man sich goldene Oktobertage vorstellt: 
Blauer Himmel, strahlende Sonne, angenehme Temperaturen - einfach traumhaft schön!

Ein Bilderbuch-Tag für einen Bilderbuch-Ausflug!
Und womit? 
Natürlich mit dem schnuckeligen Oldtimer (Plymouth, Baujahr 1931) meiner Freunde.

Wohin wir fuhren, erkennt ihr sofort an diesem Postkarten-Panorama.
Natürlich ist das Berchtesgaden,
gekrönt vom mächtigen Watzmann.
Jetzt müsst ihr eine Bilderflut über euch ergehen lassen. ;-)


 Als erstes kletterte unser Oldtimer zur Wallfahrtskirche Maria Gern hinauf, 
die immerhin auf 740 m Höhe liegt. 


 Hier ein Blick in den Innenraum mit dem schönen Altar.


Dieser prächtige Kronleuchter hatte es mir angetan. 
Den hätte ich am liebsten abmontiert.


 Zwei Stück hingen davon im Kirchenraum.Grmpf.........!


So blau leuchtete der Himmel über Maria Gern.



Von Maria Gern aus tuckerten wir nach Berchtesgaden. 
Hier ein Foto des braven Schätzchens, das uns bequem über Höhen und Tiefen beförderte.
 Der Chauffeur hat das Weite gesucht, er liebt es nicht abgelichtet zu werden.


Meine Freundin Brigitte bannt erst die schöne Aussicht auf die Linse.....


.....und dann mich.


Weiter ging es zum Hintersee. 
Im Gastaus Auzinger ließen wir uns das Mittagessen schmecken.


Auf dem Rückweg nach Hause 
konnten wir uns an der schönen bayerischen Landschaft kaum satt sehen.



 Und überall auf den Weiden grasten glückliche Kühe.


Schnell noch ein letztes Foto.



Es war so ein herrlicher Tag und ein unvergesslicher Ausflug! 
Ich danke euch, meine lieben Freunde, dass ich mitfahren durfte!


Die Fotos von mir hat natürlich Brigitte geschossen.