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Dienstag, 17. Dezember 2024

Lesezeichen, eine schöne Spielerei

Von meiner Freundin Friederike wurde ich gerügt, weil ich letzthin keine Freitags-Blumen gepostet habe. Irgendwie bin ich einfach nicht dazu gekommen, mir Blumen zu besorgen. Eine Pause muss ja auch mal drin sein. 

Dafür habe ich in den letzten Tagen wieder einmal Lesezeichen gefertigt. Das Interesse im Bekanntenkreis ist groß und ich hatte plötzlich richtig Spaß dabei. 


Zuerst wird ein passender Kartonstreifen mit Buchbinderleim eingestrichen. Darauf kommt der erste Stoff.


Mit der Rückseite verfahre ich ebenso.


Idealerweise passen die Stoffe annähernd zusammen oder geben einen schönen Kontrast. 


Dann müssen die Streifen über Nacht trocknen und werden mittels eines schweren Buches gepreßt. Morgen geht es dann weiter! 

So sieht eine Auswahl meiner Lesezeichen aus. 

Dienstag, 8. Mai 2018

Kreativ ohne Nähmaschine

Seit 5 Wochen bin ich ohne Nähmaschine, denn sie macht Urlaub und lässt sich verwöhnen.
Bisher war das für mich überhaupt kein Problem, 
denn ich war mit der Quiltarbeit an meinen drei "Wonderful World"-Quilts ausgelastet.
Nun sind sie fertig gequiltet und ich bräuchte die Maschine, 
um das Binding und die Aufhängungs-Tunnels anzunähen.
Doch heute habe ich erfahren, dass ein Ersatzteil bestellt werden musste.
Leider dauert es noch, bis ich mein Maschinchen wieder bekomme.
:-(

Also muss eine andere Beschäftigung her. 
Nachdem meine Lesezeichen im Freudinnen-Kreis so begehrt waren, 
habe ich mit einer neuen Produktion begonnen.


Zuerst streiche ich den Karton mit Buchbinderleim ein.


Dann wird der Karton auf beiden Seiten mit Stoffstreifen beklebt.
Ich lasse die Streifen zwischendurch gut trocknen 
und beschwere sie dann noch mit einem dicken Buch,
um sie in Form zu halten.


Zur Fertigstellung der Lesezeichen brauche ich dann doch wieder meine Nähmaschine.
Haltet mir die Daumen, dass ich sie bald wieder bekomme!

Und was sagt uns das?
Ein Leben ohne Nähmaschine ist zwar möglich, aber sinnlos!


Mittwoch, 22. November 2017

Was hier passiert, wenn nix passiert

Wenn ich nichts zu tun habe, werde ich unzufrieden. 
Also, ich meine, wenn ich nichts im Atelier zu tun habe. 
Im Haushalt gibt es ja immer etwas, 
aber da bin ich eher unzufrieden, wenn ich etwas zu tun habe.
Wenn also kein neuer Quilt in Arbeit ist, suche ich mir anderweitige Beschäftigung.
Zum Beispiel fertige ich dann Lesezeichen an.
Das ist zwar ziemlich aufwändig, macht aber Spaß.
Und so im Stapel sehen sie richtig schön aus, finde ich.


Dann entstehen in solchen Phasen auch immer Kissen. 
Davon kann man ja nie genug haben.
Diesmal sind es Hexagon-Kissen mit Hand-gequilteter Schauseite, Größe 50 x 50 cm.




Aus einem uni-farbenen Stoff nähte ich ein kleineres 40 x 40 cm komplett hand-gequiltetes Kissen.
Zur pinkfarbenen Vorderseite passt der gelb-orange Stoff mit den Kringeln sehr gut als Rückseite.




Bei meinem letzten Flohmarkt-Besuch schenkte mir ein Händler
 dieses entzückende Döschen mit Quaste.
Ist es nicht hübsch?



Ach, ich liebe die schönen Stoffe!!!!!!

Sonntag, 24. September 2017

Sunday Inspiration am 24. September 2017

Das ist heute mein 1111 Post!
Diese Zahl ist einfach unglaublich und erfordert einen Sunday-Inspiration-Beitrag.

 
Inspiriert vom Herbstanfang habe ich neue Lesezeichen in Herbstfarben gefertigt.
Ich denke, diese Farbpalette wird mich in nächster Zeit begleiten, 
vielleicht beim anfertigen neuer Kissen oder
 - falls es nicht an Inspiration fehlt - 
bei einem neuen Quilt.

Meinen heutigen 1111ten Post 

Dienstag, 6. Juni 2017

Fotografiert ihr mit oder ohne Stativ?


Wie macht ihr das, wenn ihr für euren Blog fotografiert?
Verwendet ihr ein Stativ oder "schießt ihr aus der Hüfte"?
Oder macht ihr das wie ich 
und fotografiert schnell und locker vom Hocker was euch gerade vor die Linse kommt
und nur in Ausnahmefällen wird das Stativ benützt.
Da bin ich jetzt wirklich gespannt!

Gestern probierte ich es wieder einmal mit Stativ 
und das ist dabei herausgekommen.

Ich versuchte, meine schwarz-weißen Lesezeichen mit passenden Accessoires abzulichten.
Zuerst arrangierte ich ein japanisches Teegeschirr, 
Björn-Wiinblad-Monatsteller und ein passendes Buch zu einem schwarz-weißen Stillleben.


Mein nächster Versuch: 
Ein schwarz-weißer Kaffeebecher, meine Brille und ein Buch 
mit meinen farblich passenden Lesezeichen.


 Wie findet ihr die Fotos und welches gefällt euch besser?
Ich tendierte zum zweiten Bild, es wirkt klarer, finde ich.
Was meint ihr?

Gestern Nachmittag kam ein Unwetter mit RIESIGEN Hagelkörner über uns. 
So große Schloßen habe ich hier noch nie erlebt. 
Es knallte und krachte, dass einem Angst und Bange werden konnte.
Die Rollläden an den Fenstern meines Lagerraumes haben Löcher bekommen 
und sehen aus, als ob jemand eine Schrot-Ladung darauf abgefeuert hätte.
Das war gar nicht lustig!

Mittwoch, 24. Mai 2017

Lesezeichen aus Stoffresten

Wie schon erwähnt, habe ich noch keine Idee für einen neuen Quilt. 
Kissen sind in letzter Zeit auch genug entstanden - also was tun?

Der Anstoß kam von meiner Freundin Nora. 
Sie wünschte sich ein Lesezeichen.
Nun ja, meine Begeisterung hielt sich in Grenzen, aber ich probierte ein bisschen herum.


Mit Buchbinder-Leim klebte ich beidseitig Stoffe auf Kartonstreifen.
Nach dem Trocknen umsäumte ich das Ganze mit engem Zickzackstich 
und nähte noch wilde Muster darüber.

Natürlich verwendete ich für Vorder- und Rückseite verschiedene Stoffe.



Die Lesezeichen sind ziemlich groß, zwischen 28 und 30 cm. 
Daher sind sie besonders gut für große Bücher/Bildbände/Wohnbücher geeignet.







Für Freundinnen ist das immer ein kleines, nettes Mitbringsel.
Männer sind davon vielleicht nicht so begeistert. ;-)

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