Freitag, 8. Januar 2010

So richtig viel Schnee haben wir bisher nicht. Inzwischen sind sogar die Straßen wieder völlig frei. Ich bin neugierig, ob die Vorhersage bei uns auch zutrifft, daß es dieses Wochenende richtig stürmen und schneien soll. Unsere Ecke kommt meist sehr glimpflich davon.
Um mich zu beschäftigen, habe ich eine alte Tischdecke, die wegen eines großen Loches nicht mehr zu gebrauchen war, zerschnitten.

Die intakten Teile mit Lochstickerei habe ich, so gut es ging, ausgeschnitten und als Mittelstreifen für einen Tischläufer verwendet.

Die Teile waren wegen des unterschiedlichen Musters allerdings nicht gleich breit.

Mit weißem Stoff glich ich die Unterschiede aus.

Das sind die schmalen Musterstreifen.

Links und rechts der Lochstickerei verwendete ich weißen Stoff mit Streifen- und Muschelmuster.

So sieht der fertige Einsatz "aus alt mach neu" aus.

Ich habe sie zwar noch nicht gemessen, aber die Mitteldecke ist bestimmt 3,20 m lang.
Sieht doch nicht schlecht aus, oder?

Dienstag, 5. Januar 2010

Meine Regiestühle im Atelier geben schön langsam ihren Geist auf. Sie würden wohl auf Dauer nur das Gewicht von elfenhaften Wesen tragen. Doch von der Sorte kenne ich zu wenig, bzw. sind diese zarten Geschöpfe bei mir nicht so häufig zu Gast. Jedenfalls gab es in der Fundgrube beim Schweden 4 weiße Holzstühle, die ich ungesehen kaufte. Ein Bekannter hat sie mir netterweise besorgt. Nun bin ich dabei, meine Sitzkissen mit Bezügen aus dem gleichen Stoff zu versehen.

So präsentieren sich die Stühle, wenn die Kissen genäht sind.

Drei Kissen sind schon fertig bezogen.
Da mein Tisch durch die dicke Platte höher ist als normal, brauche ich extra dicke Kissen als Sitzunterlagen.

Der 4. Glücksquilt ist inzwischen auch fertig gequiltet. Jetzt fehlen noch die Aufhängungstunnels und das Binding.
Detail der Quiltarbeit.

Detail der Quiltarbeit.


Detail der Quiltarbeit.
Damit war ich in den letzten Wochen beschäftigt, seit mein Fuß nicht seiner Bestimmung gemäß zu gebrauchen ist. Sitzende Tätigkeit war ideal in diesem Zustand.
Der gestrige Arztbesuch war nicht so befriedigend, wie ich erhofft hatte. Leider darf ich noch nicht ohne Krücken laufen und auch nicht Auto fahren! In den nächsten zwei Wochen soll ich den Fuß nicht mehr als 30 kg belasten und erst danach kann ich beim Gehen in meinen Händen auch wieder etwas tragen!

Samstag, 2. Januar 2010

Diese bezaubernde Karte hat mir Petra von Nostalgie & Garten geschickt.
Vielen Dank, liebe Petra, ich bin ganz hingerissen! Und danke auch für Deine herzlichen Worte!

Die Illustration stammt von Irmingard Jeserick und gehört zu dem Märchenbuch "Die drei Rosen". Leider gibt es das Buch nicht mehr im Handel, ich habe schon gesucht.
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In den vergangenen Jahren habe ich zum Jahreswechsel nie gute Vorsätze gefaßt. Doch dieses Mal steht im Kalender 2010 auf dem ersten Blatt ganz groß:
SCHUBLADEN UND SCHRÄNKE AUSMISTEN!!!!!!!!!!!!!!
Das werde ich doch hoffentlich im Laufe des Jahres hinkriegen. Und irgendwann gilt auch die Ausrede nicht mehr, daß ich einen gebrochenen Fuß habe und mich mittels Krücken fortbewegen muß.

Sonntag, 27. Dezember 2009

Diesen herrlichen Spaziergang über einen vom Rauhreif verzauberten Högl habe ich schon vor einigen Jahren gemacht. - Jetzt ist es ja aus den bekannten Gründen (gebrochener Fuß) nicht möglich.






Hier kommt die Kirche von Ulrichshögl in Sicht.

Ist die Birke davor nicht märchenhaft schön?


Am Stacheldrahtzaun hat sich ein "Spitzenjabot" gebildet.

Die Kirche von Ulrichshögl.

Der Eingang zum Friedhof.

Leider steht der Baum nicht mehr.

Im Dunst erhebt sich der Untersberg.

Und da hinten sieht man den Gaisberg.








Ein Blick zurück zur Ulrichshögler Kirche.
Dieses Buch gibt es leider nicht mehr im Handel, es ist bereits 1953 erschienen. Und es ist eine Liebeserklärung an den Högl:
"Einmal war er ein Berg, steil und klüftig wie der Staufen, aus Meerestiefen emporgefahren wie seine Gebrüder, der Watzmann, und der Untersberg. Aber die Eisströme haben ihn geschunden, gehobelt, niedergewalzt.
Ein Hügel nur noch, vielfach gebuckelt, ruht er nun, der "Högl", an einer der grünen Pforten zum Rupertiwinkel. Mit Nußbäumen, Linden und Eichen, mit weißen Kapellen und vielen schmucken Höfen winkt er ins Auenland hinab. Wiesen und Äcker breiten sich morgen- und mitternachtswärts zu seinen Füßen, die waldumsäumte Saalach durchströmt sie. Vom Mönchsberg grüßt die Feste Salzburg herüber; zärtlich eingebettet zwischen Erde und Himmel ruht die türmenreiche Stadt.
Im Mittag aber wächst Berg an Berg. Mit steilen schründigen Flanken stehen sie da, funkeln zu jeder Tagesstunde in vielen Farben. Die Wasser fahren an ihnen zu Tale, sammeln sich und lassen im klaren Spiegel der Seen das Widerbild der Felsenhäupter erschauen. Da drängt sich nun Gipfel an Gipfel, immer trotziger, immer ungemessener stürmen sie himmelwärts, der wachsenden Brandung vergleichbar, bis hinauf zu den Fürsten ihres Geschlechts. Mit klaren weißen Stirnen leuchten sie in den Aufruhr hinab, Hochkönig und Dachstein und über ihnen die Riesen der Tauern.
Der Högl, ein Zwerg, dem Menschen dienstbar, hat keinen Teil mehr an solcher Majestät. Gras und Kraut läßt er wachsen, Erdäpfel und Bäume voll saftiger Frucht. Die Kühe weiden über ihn hin, das Geläut der Herden vermengt sich mit den frommen Glocken der Kirchdörfer ringsum."
Die Sprache ist ein wenig altmodisch, wie auch die ganze Geschichte, aber sie ist sehr liebevoll geschrieben und beschreibt einen Teil meiner Heimat wie sie einmal war und in manchen Teilen auch noch ist.

Mittwoch, 23. Dezember 2009

Liebe Freunde aus der Bloggerwelt,
Euch allen wünsche ich mit der Weihnachtsgeschichte ein friedvolles und freudiges Weihnachtsfest im Kreise Euerer Familien oder Freunde.
Trotzdem ich jetzt das Ende dieses Jahres nicht so ganz fit erlebe,
bin ich für alles, was mir das Jahr gebracht hat sehr dankbar. Ich habe viel Schönes erlebt und mein Einstieg in die Bloggerwelt brachte neue Impulse und Inspirationen und ließ mich viele besondere Menschen kennenlernen.
Meine Freundin FF hat für mich dieses Blatt geschrieben und bemalt und es mir vor vielen Jahren zu Weihnachten geschenkt. Ich stelle es jedes Jahr statt einer Krippe auf.

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