Mittwoch, 23. März 2016

Typisch für März - Bücherliebe

Oh ja...........an Bücher habe ich seit meiner Kindheit mein Herz verloren!
Als Kind konnte ich es kaum erwarten, dass ich die Märchen in meinem dicken Märchenbuch
 endlich selbst lesen konnte.
 Bücher waren für mich immer die be- und geliebtesten Geschenke.
Leider waren sie damals noch rar - nicht weil in meiner Familie nicht gelesen wurde - sondern weil dafür einfach kein Geld übrig war. 
Dinge des Überlebens waren einfach wichtiger.

Zum Glück änderte sich das mit den Jahren.

In lebhafter Erinnerung sind mir die "Märchen der Brüder Grimm" 
mit den Illustrationen von Ruth Koser-Michaels. 
(Weiß jemand, wie man die zwei Punkte auf das "e" bekommt?) 

Meine Kinderbücher wurden leider irgendwann an andere Kinder verschenkt. 
Doch wenn mir am Flohmarkt ein von Ruth Koser-Michaels illustriertes Buch in die Hände fällt, gehört es mir!



Diese vier Märchenbücher
"Erzählungen aus Tausend und Eine Nacht",
"Märchen der Brüder Grimm",
"Ludwig Bechstein Märchen und Sagen" 
und "Märchen von Hans Christian Andersen"
sind solche Flohmarkt-Funde.

Das Andersen-Märchenbuch hebt sich von den anderen auf zweierlei Art ab:
es ist in Fraktur-Schrift gedruckt und die Illustrationen sind feiner ausgearbeitet.
Als Erscheinungsjahr ist 1938 angegeben, was in diesem Fall sogar stimmen kann.




Fliedermütterchen
 
Die kleine Seejungfrau

Der standhafte Zinnsoldat


Hier zum Vergleich Bilder aus dem Grimms Märchenbuch.
Hier ist 1937 als Erscheinungsjahr angegeben,
 aber wahrscheinlich wurden die Bücher immer wieder neu aufgelegt 
und die Illustrationen vereinfacht.

Tischlein deck dich, Goldesel und Knüppel aus dem Sack

Der Wolf und die sieben jungen Geißlein


In diesem Regalfach stehen schön illustrierte Bücher, die ich so sehr liebe.
Unter anderem auch einige Mecki-Bücher.



Märchenbücher, Jungmädchenbücher,
 "Das doppelte Lottchen" (sogar in doppelter Ausführung),
 "Emil und die Detektive" von Erich Kästner,
 "Heidi" von Johanna Spyri (illustriert von Tomi Ungerer) 
und eine ziemlich zerfledderte Ausgabe von Selma Lagerlöfs "Nils Hilgerson"  
werden hier sorgsam aufbewahrt.

Mit meinem heutigen Post geselle ich mich zum 
Blog-Event von Kebo


Kommentare:

  1. Liebe Renate,
    mit den Büchern und das Lesenlernenwollen ging es mir genauso wie dir. Am gruseligsten fand ich "Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen". Dieser Kirchturm...Hilfe!
    Danke für die schönen Illustrationen und die kleine Zeitreise. Liebe Grüße, deine Heike

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  2. "dem" Lesenlernenwollen natürlich. Tsss....

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  3. Da sieht man, dass wir wohl derselben Generation angehören....das Andersen -Buch war mein absolutes Lieblingsbuch, ein Schatz, der mir bis heute geblieben ist. Und die Illustration zu kleinen Meerjungfrau habe ich heiß geliebt...
    GLG
    Astrid

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  4. Eine wundervolle Büchergeschichte. Danke für deinen tollen Bericht.
    Ich habe auch meine ersten Leseerfahrung mit den Gebrüder Grimm in altdeutscher Schrift gemacht. Die Ausgaben von Ruth Koser-Michaels mochte ich damals und heute nicht. Vor den Illustrationen haben mich als Kind immer gegruselt.

    Greetings & Love
    Ines

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  5. Hach, wie schön. Ich denke auch gern an meine Kindheit zurück, an die schönen Lesestunden in Andersens und Grimms Märchen. Leider sind meine Bücher von damals bei diversen Umzügen mit meinen Eltern verschütt gegangen :-/
    Außerdem zählen zu meinen Lieblingskinderbüchern "Die kleine Hexe" und "Das kleine Gespenst" von Ottfried Preußler. Die habe ich mir mittlerweile schon nachgekauft ;-)
    LG Steffi

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  6. An diese Illustrationen kann ich mich noch immer erinnern, auch wenn es 'Ewigkeiten' her ist. Damals und zumal als Kind hat man sich wohl viel intensiver mit Gelesenem und Gesehenem beschäftigt.
    LG, Ingrid

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  7. Hallo Renate,
    nachdem ich die Hürde des Lesen lernens überwunden hatte, eröffnete sich eine neue Welt der Abenteuer für mich. Wir hatten damals noch kein so zeitfüllendes Fernsehprogramm für Kinder und so nahm Lesen einen ganz anderen Stellenwert ein. Und Bücher waren damals wesentlich teurer und wertvoller als heute. Mich faszinierten die Bilderbucher, die Fritz Baumgarten illustriert hatte. Schöne Ostern und liebe Grüße von Johanna

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  8. Solche Schätze muss man wirklich hüten. Mir machen die Flohmarktentdeckungen mit dem Wiedererkennungseffekt am meisten Spaß.
    Frohe Ostern!
    Magdalena

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  9. So viele Bücher erkenne ich wieder, ich habe sie auch immer noch. Mir ging es als Kind ja so wie Dir, ich wollte auch endlich selbst in den Märchenbüchern lesen, aus denen mir vorgelesen wurde. Kennst Du die von Nikolaus Heidelbach wundervoll illustrierte Ausgabe der Hans Christina Andersen Märchen (Beltz&Gelberg Verlag)? Ich glaube, die würde Dir sehr gefallen.
    Frohe Ostern und herzliche Grüße,
    Kebo

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    1. Hallo Kebo,
      Nikolaus Heidelbach ist/war mir kein Begriff, jetzt habe ich seine Illustrationen gegoogelt. Wow, kann ich da nur sagen!
      Ganz liebe Ostergrüße
      Renate D.

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