Donnerstag, 3. November 2011

Im Wald is so staad

Gerade habe ich das Kissen mit dem Gedicht "Im Wald is so staad" fertiggestellt. 
Dazu muss ich wohl einiges erklären, da manche von euch des Bayerischen nicht mächtig sind.

Ich übersetze mal:
"Im Wald ist es so ruhig,
alle Wege sind verweht,
alle Wege sind zugeschneit,
es ist kein kleiner Steig (Weg) mehr geblieben."

Damit wäre nun wohl auch geklärt, dass "Steigerl" nichts Essbares ist ;-))).
Wer das ganze Gedicht nachlesen will, es handelt sich um einen kleinen Ausschnitt aus "Heilige Nacht - eine Weihnachtslegende" von Ludwig Thoma. Das ist allerdings nur Leuten mit bayerischen Fremdsprachen-Kenntnissen zu empfehlen. 


Schon als Kind konnte ich mir bei diesen Worten einen stillen, verschneiten Wald sehr gut vorstellen und die himmlische Ruhe, die darin herrscht.

Kommentare:

  1. Hallo Renate,
    wenn man es sich laut vorliest, gelingt einem das Verstehen besser. Als bayrischer Anrainer habe ich ganz gut verstehen können. Allerdings habe ich erst jetzt durch deine Bemerkung den Urheber erkannt. Hatte die Verfasserangabe ganz übersehen.
    Schöne Grüße, Johanna

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  2. Hallo Renate,
    danke für die Übersetzung. Ich hätte schon gar keine Ahnung gehabt, was die erste Zeile heißen könnte. Und beim Steiger dachte ich an einen Bergmann. Tja, für uns ist Bayrisch wirklich eine Fremdsprache :)

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  3. Aha! Danke für die Übersetzung, die habe ich jetzt gebraucht!
    Das Kissen ist super schön geworden! Klasse!

    Liebe Grüße
    Dagi

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  4. Liebe Renate,
    schon, als Du Deine Druckergebnisse gezeigt hast, hab' ich nichts verstanden, deshalb danke fürs Übersetzen. Die Kombination zwischen den schönen Stoffen und dem Gedruckten gefällt mir sehr gut.
    Dir einen guten Start ins Wochenende und liebe Grüße
    Roswitha

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