Donnerstag, 29. Januar 2015

Pullover wird Rock

Die Idee stammt nicht von mir, das gebe ich gerne zu. 
Ute von 123-Nadelei hat in ihrem Post gezeigt, 
wie toll ein Pullover zum Rock umfunktioniert werden kann. 

Da ich schon seit Jahren an keinem Norweger-Pullover, 
der mich am Flohmarkt anlacht, vorbei gehen kann, 
musste ich nur einen davon aus meinem Schrank holen und den Versuch starten.


Da ich die zur Zeit aktuellen Oversize-Pullover so liebe, 
muss ich mir auch keine Gedanken darum machen, 
dass sich das Bäuchlein (ist nicht so niedlich, wie es sich anhört) 
unter dem Strickrock deutlich abzeichnet.


So kurz wie Ute den Rock genäht hat, ist er bei mir natürlich nicht. 


Hohe Stiefel sähen dazu auch schöner aus, aber ich besitze keine. 
 Leggings oder blickdichte Strümpfe würden sicher gut dazu passen.

Ob ich mir aus den Ärmeln auch noch Stulpen nähe, weiß ich nicht. 
Ich bin nicht sicher, dass ich sie tragen würde.

Auch wenn ich den Rock vielleicht nur zu Hause trage, finde ich ihn recht gut gelungen.
Bequem ist er ja!

 

Mittwoch, 28. Januar 2015

One of these lazy days

Gestern war einer dieser faulen Tage. Ich hatte zu nichts wirklich Lust. 
Das finstere Wetter mit den Schneeschauern war auch nicht gerade aufmunternd.
Auf der Suche nach etwas erfreulicher Unterhaltung kramte ich in meinen Wohnbuch-Schätzen.
Beim Durchblättern eines Buches blieb mein Blick an diesem unglaublichen Leuchter hängen. 
Ein Traum, nicht wahr? 
Wo findet man solche Pretiosen?


Bei diesem Foto war aber auch ein wirklicher Foto-Künstler am Werk.
Er hat mit dem Arrangement der pinkfarbenen Cosmeen 
zu den türkisen Glaselementen des Leuchters für einen absoluten Wow-Effekt gesorgt.


Auch in diesem Buch ist die Sofa-Ecke mit den unterschiedlichen Kissen 
und den beiden Tischchen daneben zu sehen. Gefällt mir!


 Ein großer Tisch mit Sitzbank auf der einen und Stühlen auf der anderen Seite 
war schon immer mein Ding.
Sowas habe ich auch im Atelier. ;-)



Apropos Atelier, wie gefällt euch dieser Raum? 
Ich glaube, da erübrigt sich jeder weitere Kommentar.


Alle diese wunderschönen Wohn-Ansichten kann man in dem 2011 erschienen Buch 
"Wohnen mit Leidenschaft" bewundern. 
Bei a.m.a.z.o.n  ist es noch preiswert als gebrauchtes Exemplar zu erwerben.



Sonntag, 25. Januar 2015

Zwischendurch etwas Farbe

Herzlichen Dank für die zahlreichen und sooooo netten Kommentare, 
die Ihr zu meinem letzten Post ("Rettet die Lachfalte") hinterlassen habt. 
Ich habe sie mit großem Vergnügen gelesen!
Bei Rostrose findet Ihr hier noch mehr verlinkte Beiträge zu diesem Thema.
Es gibt doch einige Frauen, die Falten nicht so ernst nehmen!

Vergangene Woche kramte ich ein bisschen in meinen gefärbten, beschriebenen oder auf sonstige Weise bearbeiteten Stoff-Vorräten.
Nur mal so, ich wollte sehen, was sich in dieser Box so alles verbirgt.


Gefunden habe ich das Reststück eines beschrifteten Stoffes 
und daraus nähte ich dieses Kissen, das mir besonders gut gefällt.

Außerdem fielen mir die wilden Siebdrucke in die Hände, 
die ich vor 6 Jahren in Margaretas Atelier unter ihrer strengen Aufsicht anfertigte.




Drei der Drucke verarbeitete ich zu kleinen Kissen.



Hier zeigt Margareta die Technik des freien Siebdruckes.
Ich erinnere mich, dass uns an diesem Januar-Tag ein Schneesturm überraschte, so dass ich befürchtete, einige Tage im eingeschneiten Haus bei Margareta verbringen zu müssen.
Zum Glück hatte sich das Wetter bis Mittag ausgetobt 
und der Heimfahrt vom Samerberg stand nichts mehr im Wege.

Mittwoch, 21. Januar 2015

Rettet die Lachfalte......


.....so heißt die Aktion, die Rostrosen-Traude ins Leben gerufen und mich gefragt hat, 
ob ich nicht meinen Senf dazu beitragen möchte.
Leichtsinniger Weise erklärte ich mich dazu bereit und jetzt sitze ich hier und versuche,
 mir einen passenden Post aus den Fingern zu saugen.


Natürlich weiß ich genau, dass ich mit einem Lachen im Gesicht auf Fotos wesentlich besser, 
frischer und jünger aussehe, als wenn ich eine finstere oder ernste Miene mache.
Deshalb veröffentliche ich auch nur entsprechende, lachende Fotos von mir.
Ich gebe zu, ein wenig eitel bin ich schon!
 Außerdem habe ich das Glück, auf Fotos meistens gut auszusehen, besser als in Wirklichkeit!

Ich bin durchaus ein fröhlicher und lebensbejahender Mensch (nicht nur auf Fotos!) 
und kann mich an kleinen Dingen, 
wie diesem Eiffelturm und der dazu passenden Tasse unglaublich erfreuen.
Um mich finster dreinschauen zu lassen, bedarf es schon einiger unangenehmer Dinge 
und ernst schaue ich vermutlich immer dann aus, 
wenn ich konzentriert an etwas arbeite (zum Beispiel jetzt!). 


Ich glaube, Lebensfreude ist ganz, ganz wichtig! 
Sich bewusst machen, was im eigenen Leben positiv ist, 
wie Job, Wohnung, Freunde, Familie usw. und diese Dinge mit allen Sinnen geniessen!


Oft breitet sich bei mir in der Magengegend ein warmes Glücksgefühl aus, 
wenn ich mein Atelier betrete und all die schönen Arbeiten und Materialien sehe, 
die dort auf mich warten.
Das ist pure sinnliche Freude!


Ich habe einen Freundeskreis, in dem ich mich wohlfühle und den ich sehr schätze. 
Es sind keine großartigen Dinge, die wir zusammen unternehmen. 
Doch allein ein gemeinsames Essen in einem bevorzugten Lokal bereitet mir Genuss und Freude, oder ein Ausflug mit dem Oldtimer meiner Freunde hier in unsere schöne Umgebung.



Bücher sind pure Lebensfreude für mich und ich liebe es, auf Flohmärtken zu stöbern!





Freude macht mir auch das Fotografieren. Besonders schön ist es, 
wenn man ein ausgefallenes Motiv entdeckt.

Das alles macht mich wirklich glücklich!

Ich gebe aber zu, dass mich gewisse Falten schon stören, 
aber das sind nicht die Falten im Gesicht, sondern die am Hals! 
Wie sagte meine Mutter immer: 
Im Alter bekommt man einen Truthahn-Hals und einen Tabaksbeutel-Mund. 
Das vergesse ich nie! Sie hatte ja so recht!
Deshalb tragen ältere Damen wie ich gerne Rollkragen-Pullis und Schals. 

Damit ich mir selbst besser gefalle, tusche ich täglich meine Wimpern und betone die Augenbrauen.  Besonders die Augenbrauen sind wichtig,
 denn sie verlieren ihre Farbe (wie die Haare) 
und das lässt einen tatsächlich älter aussehen. 
Bei besonderen Anlässen benütze ich ein leicht deckendes Make-up.


Mein Fazit: ich habe ein wunderbares Leben und ich freue mich, dass ich Falten habe. 
Denn wenn ich mich nicht freue, habe ich sie auch. Also freue ich mich lieber!
Übrigens: Ich bin letztes Jahr 70 geworden.


http://rostrose.blogspot.de/2015/01/rettet-die-lachfalte-1-uber-frau.html


Freitag, 16. Januar 2015

Neu an der Wand: Quilt und Kalender

Nachdem heute der JUL-Quilt abgehängt und in die Waschmaschine gesteckt wurde, 
stellte sich mir die Frage: 
Was hänge ich jetzt an die Wand?

Ich habe mich für diesen Quilt entschieden .Er bringt völlig neue, ungewohnte Farben ins Atelier. 
Ob er mir auf Dauer gefällt, kann ich noch nicht sagen. 
Vorerst bleibt er einmal hängen. Ich werde sehen, ob ich mich daran gewöhne.



Eigentlich ist er Teil eines Triptychons mit dem Thema:
 "Allein die Schrift ist verantwortlich für das Erinnern".
Komplett würde es so aussehen:


Leider reicht der Platz an der Wand nicht für alle drei Teile.
Das rechte Teil habe ich an die zweite Wand rechts davon gehängt,
für das mittlere habe ich keinen Platz.
Leider vergaß ich, ein Foto davon zu machen.


Die Tischdeko wurde natürlich auch geändert und präsentiert sich jetzt in schwarz-weiß.


Ganz besonders freue ich mich über den riesigen Lagerfeld-Choupette-Opel-Kalender
der vor einigen Tagen bei mir eintraf!


Karl Lagerfeld (ihr wisst, ich bin ein Fan!), hat diesen Kalender für Opel fotografiert 
und dazu seine wunderschöne Katze Choupette als Model benützt. 


Das Titelbild ist eine Zeichnung von Karl Lagerfeld.


Ist die Kleine nicht süß???


So, genug für heute!
Macht euch einen schönen Freitag und ein noch schöneres Wochenende!


Dienstag, 13. Januar 2015

Ein Traum-Tag

Das war heute ein TRAUM-WETTER:
Sonne satt und blauer Himmel vom Feinsten!

Deshalb sattelte ich heute mein Automobil und besuchte meine Freundin Friederike in Inzell. 
Ich sollte auch noch ihre selbst gebaute Krippe fotografieren, 
bevor sie sie wieder in Kartons verstaute.
Keine Angst, ich zeige keine Krippen-Fotos,
denn ich weiß, dass Ihr Weihnachten nicht mehr sehen könnt!

Auf dem Heimweg musste ich einfach stehen bleiben, 
um dieses überwältigend schöne Panorama zu fotografieren.


Vor dem mächtigen, Schnee bedeckten Untersberg im Hintergrund 
wirken die Häuser und die Kirche vom Ulrichshögl wie Spielzeug.


Auf keinen Fall will ich euch diesem seelenvollen Blick aus den Augen von Avra 
(der Hündin meiner Freundin) vorenthalten.



Sonntag, 11. Januar 2015

Überraschungs-Post von Petra

Nicht nur ich habe jemandem ein Geschenk gemacht - siehe gestriges Kissen -, 
nein, ich habe selbst Überraschungs-Post bekommen,
und das ganz ohne Anlass!
Und zwar von der lieben Petra (Nostalgie & Garten).
Seit ich von ihr vor ein paar Jahren eine schöne Weihnachtskarte 
mit einem Motiv von Irmingard Jeserick erhielt, 
weiß Petra, wie sehr mir die Illustrationen dieser Künstlerin gefallen.

Seht nur her, was alles in dem Umschlag war:



Das Büchlein mit dem italienischen Märchen "Der Bär", 
das mich ein wenig an die Geschichte von "Allerleirauh" erinnert. 


Hier könnt ihr euch von ein paar der hinreissenden Illustrationen bezaubern lassen:






Damit ich mir die Seite, die ich gerade lese, auch merken kann, 
war dieses süße Lesezeichen dabei:


Und nicht zu vergessen, die wunderschöne Karte mit dem Spieluhr-Motiv, 
die Petra dazu geschrieben hat.
Alle Illustrationen sind von Irmingard Jeserick, einer Künstlerin, 
die aus der Gegend stammt, in der Petra wohnt.
Ich brauche nicht extra zu erwähnen, 
wie sehr ich mich über die liebevoll ausgewählten Geschenke gefreut habe!
Tausend mal Danke-Schön, liebe Petra!

Samstag, 10. Januar 2015

Geburtstags-Kissen

Heute war ich zum Geburtstag von einem jungen Freund und Ex-Kollegen eingeladen 
und dazu brauchte ich natürlich ein passendes Geschenk.
Das hat mir einiges Kopfzerbrechen verursacht, denn was schenkt man einem jungen Mann????

Ich wusste, dass in die Wohnung des Geburtstagskindes vor kurzem ein neues Sofa geliefert wurde. 
Da lag es natürlich nahe, dafür ein passendes Kissen zu nähen.
Allerdings wollte zu der Sofa-Farbe, die ich nur von einem Foto her kannte, 
nichts aus meinem Stoff-Fundus passen.

Nachdem ich lange in meinen Stoffen gewühlt und viel Gehirnschmalz verbraucht hatte, 
kam dieses Kissen heraus:


Da der junge Mann sehr gerne isst, fand ich dieses Zitat von Oscar Wilde passend 
und druckte es auf ein Stück altes, gewaffeltes Leinen.
Die aus der Reihe tanzenden Buchstaben sind Absicht. 
Ich wollte, dass der Text nicht so statisch aussieht.


Ich glaube, es ist gut angekommen und passt auch zum Sofa. 
Die Katzen freuen sich auch!