Sonntag, 31. Juli 2011

Katzengeschichte

Heute Nachmittag besuchte ich eine Freundin in Salzburg. Sie sagte mir am Telefon, dass sie Stoffe für mich hätte und ich solle doch aussuchen kommen.
Erstmal tranken wir ein schönes Tässchen Tee und schmusten mit der Katze.


Zu unserem großen Schrecken bekam das Kätzchen plötzlich einen krampfartigen Anfall. Sie streckte eine Pfote starr nach vorne und fiel dann einfach zur Seite um. Ihre Versuche, wieder auf die Beine zu kommen, scheiterten vorerst kläglich. 
Nach einer Weile konnte sie aber wieder aufstehen und normal laufen.


Meine Freundin rief sofort die Tierärztin an, die auch netterweise nach einer halben Stunde kam. 


Sie hat der Katze ein Kreislauf stärkendes Mittel gegeben, 
aber was es nun genau war, konnte nicht sofort geklärt werden. 
Es war jedenfalls kein epileptischer Anfall und offensichtlich auch kein Schlaganfall. 
Morgen soll eine Blutanalyse gemacht werden, um der Sache auf den Grund zu kommen. 
Kurz bevor die Tierärztin wieder ging, hatte die Kleine nochmal so einen Anfall.
Es sah so schrecklich aus und wir konnten nur hilflos zusehen. Aber wie beim ersten Anfall, war nach einer Weile wieder alles vorbei.
Ich habe das noch nie bei einer Katze gesehen und bin wirklich neugierig, was die Untersuchungen ergeben.
Das mit den Stoffen haben wir erstmal vertagt.

Kommentare:

  1. Das hört sich furchtbar an. Hoffentlich kann man dem Kätzchen helfen. Ich drück mal die Daumen.
    LG Christiane

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  2. Leider hat mein kleiner Yorkiemann auch in großen Abständen solche Anfälle. Es sieht schlimm aus und der Kleine ist dann auch immer ganz panisch. Der Tierarzt weiß nicht ob es Epilepsie ist (ich denke schon, denn ich hatte schon mal einen Epileptikerhund) und würde so einen Anfall gerne sehen, aber das passiert immer Feiertags, am späten Abend oder nachts. Jedenfalls ist Epilepsie eine Fehlschaltung im Gehirn und bei unserem Kleinen leuchtet mir das am ehesten ein, denn er ist noch dazu eine Flaschenaufzucht, da er zu schwach zum trinken war.
    Ich wünsche dem Kätzchen alles Gute.

    Liebe Grüße,
    Tanja

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  3. Oh wie schrecklich. Ich hoffe das beste für das Kätzchen. Halte uns bitte auf dem Laufendem.

    Gela

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  4. Hallo Renate,
    gerade hatte mich auf deinen Katzenpost gefreut, da muss ich sowas lesen. Das tut mir ja leid, die arme Kleine. Aber sie sieht aus, als wenn sie es gut übersteht. Sie sieht so süß aus. Wo schläft das Kind? Natürlich auf einem handgearbeiteten Quilt. Ich hoffe, es klärt sich auf, was das ist. Solche Sachen gehen einem schon aufs Gemüt. Ich wünsche ihr gute Besserung.
    Schöne Grüße, Johanna

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  5. Es ist schrecklich, wenn sowas passiert und man nur hilflos daneben stehen kann. Aber es war "gut", dass beim zweiten Mal die Ärztin da war und es selbst sehen konnte.
    Was mir auffällt: das linke Auge der Katze seiht weiter geschlossen aus als das rechte ! Nicht dass es etwas im Gehirn ist. War es den auch die linke Pfote, die sie ausgestreckt hat ?
    Hoffentlich ist es nichts schlimmes !

    Eve

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  6. Ach mensch!

    Auch ich habe ganz neugierig den Tread geöffnet und mußte dann solch traurige Nachrichten lesen...

    Wir hatten auch ein Kätzchen mit epileptischen Anfällen - als wir wußten was es ist, vor allem aber was für tun konnten und die richtige Medikamentendosis herausgefunden wurde, war es gut zu ertragen. Unsere Shela hat viele Jahre mit Ihrem Handycap gelebt und uns oft bei der Medikamentenverabreichung vereumelt :=)).... Ich könnte Romane erzählen, was wir nicht alles angestellt haben :=))

    Ich drücke Euch die Daumen, das die Ursache erkannt wird und dem kleinen Tiger geholfen werden kann! Katzen sind sehr zähe Tiere und in Verbindung mit einem lieben Umfeld fast unschlagbar!

    LG
    Marion

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  7. Das arme Tierchen! Wahrscheinlich war es mindestens ebenso erschrocken wie Ihr!
    Hoffen wir, dass es keine Epilepsie ist. Die hatte der Hund meiner Schwester und es war furchtbar!

    Drücke die Daumen, dass es dem Kätzle Deiner Freundin bald wieder gut geht!

    Liebe Grüße
    Britta

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