Freitag, 15. November 2013

Kranz für Leuchter

Es ist tatsächlich schon über eine Woche seit meinem letzten Post vergangen. 
Ja, so ist das eben, wenn man arbeitet! 

Heute wollte ich endlich meinen Leuchter im Atelier von Herbst auf Winter umdekorieren. 
Den Kranz mit den farbigen Herbstblättern habe ich ins Lager verbannt und mir schwebte als neue Deko ein schmaler Kranz aus möglichst wenig oder gar nicht nadelnden Zweigen vor. 
Leider gab es keine Kränze in der passenden Größe zu kaufen. 
Die meisten waren zu klein und/oder zu voluminös. 
Also beschloss ich, so einen Kranz selbst zu binden. 


Die erste Schwierigkeit war, einen passenden Ring zu finden. 
Ein Strohkranz als Untergrund kam nicht in Frage. Der Metallring, den ich fand, war zu klein. 
So kam mir die geniale Idee, zwei Metallringe auseinander zu zwicken und einen größeren Ring daraus zu basteln.
Trotz größter Bemühungen schaffte ich das nicht. 
Das Metall ließ sich nicht durchschneiden. 
Möglicherweise hatte ich auch nicht das richtige Werkzeug.


Grübel, grübel und studier.....
Dann hatte ich den Einfall, aus Weidenzweigen selbst einen Kranz zu winden.
Doch woher die Weidenzweige nehmen? 
Meine Freundin Brigitte gab mir den Tipp, Gisela (klick) zu kontaktieren. 
Sie hat doch tatsächlich neben ihrem Bauernhaus eine Weide. 
Mit Gartenschere bewaffnet holte ich mir einige Zweige und fügte sie zu einem ziemlich rustikalen Ring zusammen. 
 Nun band ich das Grünzeug darum und legte den Kranz in den Leuchter und zwar verkehrt herum, denn er muss ja von unten gut aussehen.


Natürlich habe ich das Ergebnis fotografiert. Das Licht war wieder einmal ziemlich bescheiden, aber mit dem Kerzenschimmer sieht es recht gemütlich aus.


Habt ein schönes Wochenende!


Mittwoch, 6. November 2013

Erfüller der eigenen Wünsche

Wie bezeichnet man das, wenn man sein eigener Wunscherfüller ist? 
Gibt es dafür ein geeignetes Wort?
Mir fällt nichts Passendes ein. 
Doch ich kann´s kaum erwarten, euch zu zeigen, welche Wünsche ich mir erfüllt habe.

Sonja von Marx Living kündigte in diesem Post (klick) die Eröffnung ihres neuen Showrooms an. 
Sie hatte die Ankündigung mit hübschen Fotos garniert und was soll ich euch sagen? 
Ich verliebte mich sofort und auf der Stelle unsterblich in die gestreiften Kaffee-Becher 
und bestellte sie umgehend in ihrem Online-Shop.
Und die schönen Schalen auch gleich dazu.
Die passende Brille hatte ich schon. ;-)


Mein zweiter Wunsch verfolgte mich seit meinem letzten Besuch beim Schweden, 
als ich darin Probe sitzen konnte.
Dieser Sessel war das Objekt meiner Begierde.


Jetzt ist er eingezogen und  steht im Atelier vor der Design-Wand. 
Nicht der günstigste Platz, aber der einzig mögliche.


Ich wollte im Atelier einen gemütlichen Sitzplatz zum Schmökern in Zeitschriften 
oder zum Hand-nähen. 
Darin kann ich mich entspannt zurücklehnen und die Füße hochlegen. 
Daneben ein Tässchen Kaffee und einen leckeren Keks und die Welt ist hochgradig in Ordnung!

Hach, ich freu´ mich so!!!!!!

Im Hintergrund seht ihr ein neues, angefangenes Projekt. 
Das soll ein Weihnachts-Wandquilt mit skandinavischem Touch (rot-weiss) werden.
Leider weiß ich nicht, wie viel Zeit ich dafür erübrigen kann 
und ob der Quilt bis Weihnachten fertig wird. 
Ab sofort arbeite ich nämlich 3 Tage in der Woche, solange ich gebraucht werde.
Das ist sehr schön und freut mich ungemein, 
aber die Arbeiten im Atelier geraten dadurch etwas ins Hintertreffen.
Man kann eben nicht Alles haben! 


Sonntag, 3. November 2013

November-Sonntag

Heute ist ein Novembertag, wie man ihn sich ungemütlicher nicht vorstellen kann: 
Prasselnder Regen, stürmischer Wind, tiefhängende Wolken und auf den Bergen hat es geschneit!
Brrrrrrrrrr..........!!!!!!!!


Auch im Atelier wird es nicht richtig hell. 
Nur im Kaminofen lodert das Feuer und verströmt angenehme Wärme.


Zum Arbeiten ist es allerdings zu finster und die künstliche Beleuchtung reicht mir nicht aus.


Gestern konnte ich wieder mal über meinen Stammflohmarkt schlendern. 
Diesen stolzen Burschen nahm ich mit nach Hause. 
Er ist aus Gußeisen und richtig schwer. 
Den kleine Holzleuchter rechts hinter ihm habe ich auch gefunden.
Ich liebe Holzleuchter und meine Sammlung wächst zusehends.


Die große, blau-weiß gemusterte Schüssel musste natürlich auch mit.


Zum Essen gab es heute Putengeschnetzeltes mit Reis. 
In die Sauce kam alles, was Küche und Kühlschrank hergaben: 
Zwiebel, rote Paprika, Zucchini, Möhre, Brühe, Sahne, Erdnussbutter, Chiliflocken. 
Hat richtig fein geschmeckt.

Jetzt wartet noch ein Korb Bügelwäsche. 
Grmpffffff..........!

Donnerstag, 31. Oktober 2013

Rarität vom Flohmarkt

Wie ein Schneekönig habe ich mich über diesen Fund beim letzten Flohmarkt-Besuch gefreut.

Der verstellbare Kalender hat mich entzückt!


Wenn man ihn dreht, verstellt sich das Datum.


Die Rädchen im Sockel sind dazu da, um den Monat und die Tagesbezeichnung 
(beides in französisch) einzustellen.

Ich freue mich jeden Tag darüber, wenn ich das Datum umstelle.

Und - wie findet ihr ihn?



Dienstag, 29. Oktober 2013

Treffen am Samerberg

Hallo meine Lieben Blog-Freunde, 
fühlt ihr euch schon sehr vernachlässigt?
Ich hatte ja bereits geschrieben, dass ich wieder arbeite. 
Das ist schön und ich freue mich sehr darüber, 
aber es schlaucht mich auch ziemlich und ich bin am Abend ganz schön erledigt.

Doch ich will euch vom Treffen mit meinen "quinTEXsenz"-Mitgliedern berichten.
Unserer Art-Quilt-Gruppe "quinTEXsenz" gehörten 
Barbara Blattl, Margareta Wackerle (klick),
 Bibi Überlackner, Greti Raffeiner und ich an. 
Nach dem Tod von Greti im Februar 2011 (klick) lösten wir die Gruppe auf.
Aber wir lassen den Kontakt natürlich nicht abreissen 
und trafen uns letzten Samstag bei Margareta am Samerberg.



Es war ein herrlicher, Sommer-warmer Oktobertag 
und die Gegend am Samerberg ist traumhaft schön.
Zu meiner großen Überraschung und Freude war auch Bibi aus Steyr angereist. 
Da sie wieder voll im Beruf steht und auch die weiteste Anreise hat, 
haben wir mir ihr gar nicht gerechnet.


Natürlich ließen wir uns von Margareta in ihrem inspirierenden und großzügigen Atelier 
ihre neuesten Arbeiten zeigen.



Ich liebe es, in einem Atelier meine Blicke schweifen zu lassen 
und fotografiere gerne Stillleben wie die folgenden.





Zum Abschluss besuchten wir noch die Galerie in Törwang, 
in der Arbeiten von Mitgliedern des Samerberger Künstlerkreises ausgestellt waren,
die in einem Kurs bei Margareta entstanden sind.

Ein Abschluß-Gruppenfoto darf natürlich nicht fehlen.


Von links: Margareta, ich, Bibi, Barbara

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