Es ist tatsächlich schon über eine Woche seit meinem letzten Post vergangen.
Ja, so ist das eben, wenn man arbeitet!
Heute wollte ich endlich meinen Leuchter im Atelier von Herbst auf Winter umdekorieren.
Den Kranz mit den farbigen Herbstblättern habe ich ins Lager verbannt und mir schwebte als neue Deko ein schmaler Kranz aus möglichst wenig oder gar nicht nadelnden Zweigen vor.
Leider gab es keine Kränze in der passenden Größe zu kaufen.
Die meisten waren zu klein und/oder zu voluminös.
Also beschloss ich, so einen Kranz selbst zu binden.
Die erste Schwierigkeit war, einen passenden Ring zu finden.
Ein Strohkranz als Untergrund kam nicht in Frage. Der Metallring, den ich fand, war zu klein.
So kam mir die geniale Idee, zwei Metallringe auseinander zu zwicken und einen größeren Ring daraus zu basteln.
Trotz größter Bemühungen schaffte ich das nicht.
Das Metall ließ sich nicht durchschneiden.
Möglicherweise hatte ich auch nicht das richtige Werkzeug.
Grübel, grübel und studier.....
Dann hatte ich den Einfall, aus Weidenzweigen selbst einen Kranz zu winden.
Doch woher die Weidenzweige nehmen?
Meine Freundin Brigitte gab mir den Tipp, Gisela (klick) zu kontaktieren.
Sie hat doch tatsächlich neben ihrem Bauernhaus eine Weide.
Mit Gartenschere bewaffnet holte ich mir einige Zweige und fügte sie zu einem ziemlich rustikalen Ring zusammen.
Nun band ich das Grünzeug darum und legte den Kranz in den Leuchter und zwar verkehrt herum, denn er muss ja von unten gut aussehen.
Natürlich habe ich das Ergebnis fotografiert. Das Licht war wieder einmal ziemlich bescheiden, aber mit dem Kerzenschimmer sieht es recht gemütlich aus.
Habt ein schönes Wochenende!
