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Sonntag, 20. Oktober 2019

Bücherschätze, Teil 2


Weil das Monats-Thema "Bücherschätze" der Zitronenfalterin so umfangreich ist,
 habe ich mich zu einem zweiten Post mit diesem Thema entschlossen.
Ich werde versuchen, auf die Fragen einzugehen, die von der Zitronenfalterin gestellt wurden.

Lieblingsbuch der Kindheit

Die Bücher aus meiner Kindheit wurden an andere Kinder weitergegeben als ich älter wurde.
Sehr viele waren es nicht, denn das Geld war knapp. 
Aber zum Geburtstag oder zu Weihnachten gab es doch das eine oder andere Buch.
So z.B. die "Märchen der Brüder Grimm", die ich sehr liebte,
auch wegen der bezaubernden Illustrationen von Ruth Koser-Michaels. 
Auf Flohmärkten fand ich das Buch (und andere) wieder und so steht es heute im Bücherregal.


An ein Buch aus meiner Kindheit erinnere ich mich besonders: 
"Die Abenteuer der jungen Maisblüte".
Die Geschichte ist tatsächlich passiert und die weiße Indianerin "Maisblüte" hat ihre Lebensgeschichte im Alter ihrem Arzt (glaube ich) erzählt. 
Sie wurde als junges Mädchen von Indianern entführt.
Weil ihre Haare an die Farbe der Maisblüten erinnerte, erhielt sie dort den Namen "Maisblüte".
 Am Anfang gab es viele Schwierigkeiten, 
doch später integrierte sie sich vollkommen.
Als sie die Möglichkeit bekam, wieder zurückzukehren, 
entschloss sie sich, bei den Indianern zu bleiben.
Sie heiratete dort sogar zwei Mal. 
Leider habe ich das Buch nicht mehr.

Im Alter zwischen 10 und 13 Jahren begleiteten mich die Kinderbücher von Erich Kästner
und dann mit 15/16 begeisterte ich mich für die Mädchenbücher von Sanne van Havelte,
wie z.B. "Das eine Talent".


Erst als ich schon erwachsen war, entdeckte ich die Bücher von Frances Hodgson Burnett:
"Der kleine Lord",
"Prinzessin Sara"
und
"Der geheime Garten".
Es sind schon absolute Lieblingsbücher.




Welches Buch begleitet euch schon ein Leben lang?

Das ist eine schwierig zu beantwortende Frage. 
Aber speziell zwei Autoren gehören zu meinen langjährigen Lese-Begleitern.
Von Erich Kästner liebte ich nicht nur die Kinderbücher,
ich las auch mit Begeisterung seine Gedichte und Romane.


Und es war auch etwa im Teenager-Alter, als ich das Werk von Kurt Tucholsky
entdeckte und lieben lernte.


Stellt uns doch euer Lieblingsbuch vor.

Schwierig - die Kinderbücher von Frances Hodgson Burnett (siehe oben) gehören dazu.
Außerdem haben sich die Lesevorlieben auch in den verschiedenen Lebensaltern geändert.

Aber natürlich liebe ich Bücher über Kunst und Künstler.


Nach welchem Kochbuch rührt ihr am liebsten eure Suppen an?

Am liebsten gar nicht, ich koche nämlich bei weitem nicht so gerne, wie ich esse.
Hauptsache es geht schnell und ich muss nicht lange in der Küche stehen.
Sehr gerne lasse ich mich zum Essen einladen.

Habt ihr einen total tollen aktuellen Lesetipp?

Vor nicht allzu langer Zeit habe ich "Nudel im Wind" von Jürgen von der Lippe gehört und gelesen.
Wer heitere Unterhaltung sucht, ist damit bestens bedient.
Mir hat es sehr gut gefallen und ich habe herzlich gelacht.
Gerade lese ich "Entfessle deine Kreativität", Sachbuch von Pam Grout und Angelika Hansen.
Ist nicht schlecht, überzeugt mich aber nicht wirklich.
Besser finde ich "Show Your Work" (ebenfalls ein Sachbuch) von Austin Kleon.
Das habe ich schon oft weiterempfohlen, weil ich es so gut finde.

Zeit doch mal ein Buch, das ihr selber kreativ hergestellt habt.

Im Jahr 2006 entstand mein erstes Leporello.
Meine damalige Idee war, ein textiles Buch herzustellen,
das aber nicht weich und nachgiebig, sondern stabil und aus Stoff und Karton sein sollte.
So entstanden einzelne Collagen auf Karton (genäht nicht geklebt),
die wie zu einer Ziehharmonika zusammengefügt
und mit einem Rückseitenstoff verkleidet wurden.


In der Folge entstanden noch weitere Leporellos (10 oder 12, ich weiß es nicht mehr),
unter anderem auch eines in Braun, weil ich diese Farbe als Herausforderung betrachtete.



Habt ihr schon mal ein Buch selber gebunden? 

Nein, habe ich nicht, aber ich schreibe seit 2003 an meinem "Werktagebuch".
Es ist mit seinen 36 x 26 cm ziemlich groß und schwer
 und durch die vielen eingeklebten Fotos spreizt es sich auf 14 cm.
Mittlerweile schreibe ich auf Seite 342.
Ich wollte es schon mal neu binden lassen, aber das kostet leider ein Vermögen, seufz!







Die restlichen Fragen sind schnell beantwortet:

Wo lest ihr am liebsten?
Entweder lese ich im Atelier am Tisch sitzend (da blättere ich gerne in Bildbänden),
oder ich setze mich in den Bürostuhl vor der Nähmaschine und lege die Füße auf den Tisch.

Könnt ihr uns den perfekten Lesesessel oder Leselicht empfehlen?
Leider nicht, ich bin auch nicht richtig zufrieden mit beidem.

Seid ihr Verfechter der Papierbücher oder der Reader?
Hundertprozentig Papier.
Wenn ich allerdings reisen würde, könnte ich mir vorstellen, zum Reader zu greifen.

Ist der Herbst auch Bücherzeit für euch oder eine andere Jahreszeit?
Lesen ist bei mir nicht Jahreszeiten abhängig.

Lasst ihr euch von Covern zum Bücherkauf verführen?
Das kann schon passieren, weil mich Bilder sehr beeinflussen.
Allerdings versuche ich, zumindest die erste Seite zu lesen,
um einen Eindruck des Schreibstils zu bekommen.

Fahrt ihr zur Frankfurter Buchmesse?
Nein.

Habt ihr eine Lieblingsbuchhandlung?
Nein.


Zum Schluss die Bücher, die ich gerne im Bett oder im Wartezimmer lese.
Taschenbücher, die gut in die Handtasche passen
und von denen ich mich trennen kann, wenn ich sie gelesen habe.
Dazu gehören Krimis, gerne Regionalkrimis wie die von Rita Falk.
Aber ein paar Taschenbücher gebe ich nicht weiter.
Das sind die Büche von Lilian Jackson Braun: "Die Katze die....."


Die Handlungen drehen sich um den Zeitungsreporter James Qwilleran 
und seine zwei Siamkatzen Koko und Yum Yum, 
die ihr Herrchen bei der Lösung von Kriminalfällen unterstützen
. Sie leben in der fiktiven Stadt Pickax, "400 Meilen nördlich vom Rest der Welt".
Katzenliebhaber kommen dabei voll auf ihre Kosten.


Auch meinen  zweiten Post zu diesem Thema verlinke ich
beim Monatsmotto "Bücherschätze" der "Zitronenfalterin".

Mittwoch, 1. Juni 2016

Harmonisch: Quilt und Leporello


 Ich war selbst überrascht als ich feststellte, 
wie gut der Quilt "Ein bißchen Frida" aus diesem Jahr 
und das "Leporello Grün", das vor 10 Jahren entstanden ist, 
zusammen harmonieren.


Am Tag meiner Atelier-Jubiläums-Feier hatten sie einen gemeinsamen Auftritt.


Das Leporello fächerte ich sternförmig auf einem kleinen Tischchen vor dem Quilt auf.


Für die Rückseiten-Verkleidung  verwendete ich damals einen wild gemusterten 
ehemaligen Vorhangstoff, der das Leporello perfekt ergänzte.


Schon sehr lange Zeit habe ich kein Leporello mehr gefertigt. 
Dabei hatte ich damals so viel Freude daran, aber es hat eben alles seine Zeit.

Hier ein paar Beispiele:






Mittwoch, 3. Februar 2016

Neuigkeiten zu meiner geplanten Ausstellung

Ich kann mich ganz entspannt zurücklehnen und in Ruhe meinen lädierten Daumen auskurieren, 
denn der geplante Termin für meine Ausstellung Ende Februar ist gestrichen!
Es gab einige Terminüberschneidungen mit anderen Veranstaltungen, 
deshalb beschlossen wir (meine Helfer und ich) die Ausstellung auf den Herbst zu verlegen.

Neuer Termin: 1. bis 9. Oktober 2016 

Als die Verlegung feststand, habe ich mir sofort einen Termin beim Handchirurgen für meinen Daumen geben lassen. Nächsten Dienstag bin ich dort und da wird er angeschaut, der Daumen.
Ich halte euch auf dem laufenden.




Ich habe auch vor, meine Leporellos bei der Ausstellung zu zeigen.
Hier seht ihr das Leporello "Grenzgänge". Es besteht aus 12 Seiten.
Ich musste es in zwei Etappen fotografieren,
 oben seht ihr die ersten 6 Seiten, unten die zweite Hälfte.

Samstag, 18. Februar 2012

Ein Projekt fertig!

Eigentlich war das ja ganz anders gedacht. 
Ich wollte zwei GRÜNE Leporellostreifen zu einem kleinen grünen Quilt machen, der bei einer Bekannten von mir hängt. 
Aber es kam anders. 
Weil nämlich bei mir an der Designwand der kleine Hockney-Landschafts-Quilt hing und der erste grüne Leporellostreifen so gut dazu passte, beschloss ich, zu diesem Quilt einen zweiten Streifen zu fertigen. Und heute wurde das Teil vollendet.


Sieht doch echt spannend aus, nicht wahr?


Natürlich musste das Objekt gleich an die Wand. Die Farben verbinden sich sehr harmonisch mit denen des großen Quilts "Wissen".


Heute habe ich meinen Efeu rigoros gestutzt, weil die Blätter teilweise gelb wurden. 
Ich habe keinen grünen Daumen und der Efeu war bisher immer sehr genügsam. Aber er wird sich schon wieder erholen.

Sonntag, 12. Februar 2012

So geht es weiter!

Mein Projekt vom Donnerstag hat Gestalt angenommen!

  
Die vier Leporello-Blätter waren fertig zur weiteren Bearbeitung.
Mit schmalen Stoffstreifen fügte ich sie zusammen wie die Seiten eines Buches. 
Allerdings nicht im Hoch- sondern im Querformat.


Dann begann die weniger schöne Arbeit. 


Die Rückseiten der Blätter sehen nicht gerade sehr attraktiv aus, deshalb müssen sie verkleidet werden.
 Ich nehme dazu eine farblich passende Stoffbahn.
Damit sich der Stoff nicht zu sehr verzieht, sichere ich ihn mit Stecknadeln.




Zum Schluss wird alles mit passendem Faden und engem Zickzackstich versäubert.
Dabei hat meine frühere Nähmaschine gerne mal gestreikt, aber die Elna macht das ohne Murren.


 Fast fertig - bis auf die Aufhängevorrichtung.

Sieht aus, wie wenn es zwei Streifen wären - ist aber zwei Mal derselbe, nur um 180 ° gedreht. 
Aber so ähnlich soll das Projekt aussehen, wenn es fertig ist - mit einem Quilt dazwischen. 
Um euch das Endresultat vorzustellen, müsst ihr eure Phantasie bemühen.

Donnerstag, 9. Februar 2012

Ich habe da eine Idee....!

Und deshalb war ich heute damit beschäftigt, Stoff- und Papiercollagen auf Karton herzustellen. 
Solche Blätter habe ich für meine Leporellos verwendet und das soll so etwas ähnliches werden.
Die Idee kam mir, als ich letztes Mal die Quilts im Atelier umdekorierte und den kleinen lilafarbenen Quilt mit zwei Leporello-Streifen aus meinem Projekt "5 lfm ICH" einrahmte. Da ich noch Quilts in diesem kleinen Format habe, wollte ich dazu passende Leporellos entwerfen. 

Die ersten Leporello-Streifen sollen zu einem Quilt in Grünschattierungen mit Spuren von Pink passen.


Als erstes wird das in Frage kommende Material zusammengesucht.


Auch Überbleibsel von anderen Arbeiten sind durchaus brauchbar.


Auf DinA4- Kartons nähe ich eine dünne Vliesschicht.

 Darauf ordne ich Stoffe, Papier- und Kartonstreifen an und nähe die Teile fest.


Die erste Collage ist fertig.


 Und das ist die zweite Collage.
Mehr habe ich heute nicht geschafft.


Weil ich schon lange kein Leporello mehr gemacht habe, brauchte ich für die beiden Blätter ziemlich lange. Wahrscheinlich muss ich mich erst wieder einarbeiten.
Aber das entstandene Chaos hätte für mindestens 10 Blätter gereicht!


Vor einer Stunde sah es draußen so aus. Ich habe schon Schnee geschaufelt!


Samstag, 25. September 2010

Von der Vernissage unserer Ausstellung "Bild & Quilt" kann ich noch keine Bilder zeigen. Leider konnte ich ja nicht selbst fotografieren, dazu hatte ich an dem Abend keine Zeit. Aber eine liebe Freundin hat Bilder gemacht und wird mir die CD schicken. Ich bitte noch um ein paar Tage Geduld.

In unserem Werktagebuch "quinTEXsenz - 5 lfm ICH" habe ich Tipps und Hinweise zur Erstellung eines Leporellos  - wie zum Beispiel diesem hier - gegeben:




So sehen die einzelnen Blätter aus, bevor sie zusammgefügt sind.

Eine Leserin des Blogs und des Buches - Anette W. -  hat mich vor kurzem kontaktiert und noch einige Fragen gestellt. Heute kam mit der Post dieses von ihr gearbeitete Blatt:


Es ist ihr Erstlingswerk und sie hat ein Zitat von mir aus dem Buch hineingeschrieben.

Liebe Anette W. - vielen Dank!

Übrigens, das verwendete Vlies ist nicht zu dick! Mit der Fadenspannung gibt es leider immer wieder mal Probleme. Allerdings verhält sich meine Elna Quilters Dream da völlig unkompliziert!
Daß sich der Stoff hin und wieder verschiebt, kann man leider auch nicht verhindern.

Und noch was Schönes kam heute mit der Post!


Der Katalog zur Ausstellung "Color Improvisations".


Hier der Blick auf die Seiten mit den Arbeiten von Uta Lenk.


Der Katalog ist wirklich sehenswert! Ich habe ihn bisher nur kurz durchgeblättert und bin begeistert. 

Nachdem es mir heute nicht so gut geht  (allgemeines Unwohlsein, Grummeln im Bauch....usw. ), werde ich mich gleich damit auf mein Sofa verziehen.

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