So fing es an.
Meine Laufbahn als Quilterin begann im Jahr 1987.
In einer Kunstzeitschrift (ich glaube sie hieß PAN) stand ein Artikel über eine Quiltausstellung. Neben Fotos traditioneller und moderner Quilts, gab es auch einen Rückblick über die Wurzeln von Patchwork und Quilt.
Ich war fasziniert und sofort erwachte der Wunsch, einen Quilt zu fertigen.
Es gab nur ein Problem: Ich hatte keine Ahnung vom Nähen und besaß auch keine Nähmaschine. Bücher über die Techniken gab es nur sehr wenige, vor allem in deutscher Sprache. Aber der Wunsch war übermächtig und in einem Buch konnte ich Anweisungen für absolute Näh-Idioten finden, nach denen mein allererster Quilt entstand. Die Quadrate zeichnete ich mittels einer Fensterschablone aus Karton auf die Stoffrückseite und nähte die Teile von Hand zusammen. Immerhin entstand ein Quilt, der als Tagesdecke für ein Bett reichte.
Hier ein paar Quilts aus meinen Anfangsjahren.
Weitere Arbeiten folgen zu einem späteren Zeitpunkt.
Dieser Quilt entstand im Jahr 1996. Gerne klebte ich neben die Fotos Stoffmuster, weil die Farben auf den Bilder meist nicht der Wirklichkeit entsprachen. Der Teil mit den Sternen ist mit der Hand, der Rand mit der Maschine genäht. Alle gezeigten Arbeiten sind handgequiltet.
Dieser Quilt entstand nach einer genauen Entwurfszeichnung 1994/1995. Er ist handgenäht und hat einen lustigen Titel: "Rund ist anders".
Die Bilder von Victor Vasarely eignen sich hervorragend als Vorlagen für Quilts. So nannte ich diese 1992 entstandene, handgenähte Arbeit "Vasarelys poetische Geometrie".
Deidre Amsden brachte Bücher über ihre dreidimensionalen Muster heraus, die mich total begeisterten. Unter diesem Einfluß entstand der obige Quilt "Trabantenstadt" 1991/1992. Das Muster setzt sich aus lauter Rauten zusammen und ist handgenäht.
Für mein Schlafzimmer wollte ich unbedingt einen Quilt in blau-weiß. Er entstand 1991 und ist über Papierschablonen handgenäht.














