Dienstag, 3. Februar 2015

Quilt in Arbeit

"Die Höhe reizt uns, nicht die Stufen" druckte ich mir im Dezember (klick) auf weißen Stoff, 
in der Absicht, um das Zitat herum einen Quilt zu bauen. 
Der Entwurf erwies sich als zäh, tagelang arrangierte ich die Stoffe hin und her, 
bis mir das Top endlich gefiel.


Die Fotos sind mies, das Licht war einfach immer zu schlecht zum fotografieren.

Hier ist das Top fast fertig.
Zum Schluss bekam es noch einen weißen Rand, 
weil es sonst zu sehr an eine Trauerkarte erinnert hätte.

Ich weiß gar nicht, warum es mir diesmal so schwer gefallen ist,
zu einem Ergebnis zu kommen, das mir gefiel.
Ich stelle immer wieder fest, die einfachen Muster sind am schwierigsten.


Am 21. Januar konnte ich meine drei Lagen endlich zusammenheften.


Mittlerweile habe ich mit dem Quilten begonnen, hier sieht man die ersten Linien.



Der Mittelpunkt des Tops ist ein Toile-de-Jouy mit erotischen Motiven.
Davon hatte ich noch einen Streifen, den ich komplett verwenden wollte.
Ich wollte davon noch etwas nachbestellen, aber es gibt ihn nicht mehr.

 

Man sieht hier, dass ich die Linien mit einem gelben Chakoliner vorgezeichnet habe.
Das geht aber wieder raus.

Leider erlaubt mir mein Rücken zur Zeit nicht, längere Abschnitte zu quilten.
Deshalb wird es wohl noch eine Weile dauern, bis der Quilt fertig ist.

Sonntag, 1. Februar 2015

Noch einmal, weil es so schön war.....;-)

Weil ich nach meinem letzten Post 
so viele zauberhafte Komplimente zu meinen Beinen bekommen habe, 
lege ich heute ein Schäufelchen nach und zeige sie noch einmal.
Aber natürlich geht es nicht um die Beine, sondern um meinen zweiten Versuch, 
einen Rock aus einem Flohmarkt-Pullover zu nähen. 


Kaum zu glauben, dass mir das Umfunktionieren der Pullover zu Röcken
so viel Spaß gemacht hat. 
Sonst bringe ich alles, was an meiner Kleidung zu ändern ist, zur Schneiderin. 
Pssst, ich verrate es Euch: Ich kann nämlich nicht nähen!
Alles was Kleidung betrifft oder komplizierter als die geraden Nähe bei meinen Quilts ist, 
überfordert meine Nähkünste.


 Diesmal ist mir der Rock etwas kürzer geraten. 
Das hab ich eigentlich nicht so gerne, denn ich finde Knie ziemlich hässlich.
 Aber ich kann ihn ja ein Stückchen nach unten ziehen, dann geht es.


Aus meiner Schublade mit den selbst gestrickten Socken suchte ich die zum Rock passenden heraus.


Einen Pullover hätte ich noch, den ich umändern könnte. 
Aber ich glaube, jetzt reicht es erst Mal. So oft ziehe ich Röcke ja gar nicht an,
denn ich mag Hosen viel lieber!

Donnerstag, 29. Januar 2015

Pullover wird Rock

Die Idee stammt nicht von mir, das gebe ich gerne zu. 
Ute von 123-Nadelei hat in ihrem Post gezeigt, 
wie toll ein Pullover zum Rock umfunktioniert werden kann. 

Da ich schon seit Jahren an keinem Norweger-Pullover, 
der mich am Flohmarkt anlacht, vorbei gehen kann, 
musste ich nur einen davon aus meinem Schrank holen und den Versuch starten.


Da ich die zur Zeit aktuellen Oversize-Pullover so liebe, 
muss ich mir auch keine Gedanken darum machen, 
dass sich das Bäuchlein (ist nicht so niedlich, wie es sich anhört) 
unter dem Strickrock deutlich abzeichnet.


So kurz wie Ute den Rock genäht hat, ist er bei mir natürlich nicht. 


Hohe Stiefel sähen dazu auch schöner aus, aber ich besitze keine. 
 Leggings oder blickdichte Strümpfe würden sicher gut dazu passen.

Ob ich mir aus den Ärmeln auch noch Stulpen nähe, weiß ich nicht. 
Ich bin nicht sicher, dass ich sie tragen würde.

Auch wenn ich den Rock vielleicht nur zu Hause trage, finde ich ihn recht gut gelungen.
Bequem ist er ja!

 

Mittwoch, 28. Januar 2015

One of these lazy days

Gestern war einer dieser faulen Tage. Ich hatte zu nichts wirklich Lust. 
Das finstere Wetter mit den Schneeschauern war auch nicht gerade aufmunternd.
Auf der Suche nach etwas erfreulicher Unterhaltung kramte ich in meinen Wohnbuch-Schätzen.
Beim Durchblättern eines Buches blieb mein Blick an diesem unglaublichen Leuchter hängen. 
Ein Traum, nicht wahr? 
Wo findet man solche Pretiosen?


Bei diesem Foto war aber auch ein wirklicher Foto-Künstler am Werk.
Er hat mit dem Arrangement der pinkfarbenen Cosmeen 
zu den türkisen Glaselementen des Leuchters für einen absoluten Wow-Effekt gesorgt.


Auch in diesem Buch ist die Sofa-Ecke mit den unterschiedlichen Kissen 
und den beiden Tischchen daneben zu sehen. Gefällt mir!


 Ein großer Tisch mit Sitzbank auf der einen und Stühlen auf der anderen Seite 
war schon immer mein Ding.
Sowas habe ich auch im Atelier. ;-)



Apropos Atelier, wie gefällt euch dieser Raum? 
Ich glaube, da erübrigt sich jeder weitere Kommentar.


Alle diese wunderschönen Wohn-Ansichten kann man in dem 2011 erschienen Buch 
"Wohnen mit Leidenschaft" bewundern. 
Bei a.m.a.z.o.n  ist es noch preiswert als gebrauchtes Exemplar zu erwerben.



Sonntag, 25. Januar 2015

Zwischendurch etwas Farbe

Herzlichen Dank für die zahlreichen und sooooo netten Kommentare, 
die Ihr zu meinem letzten Post ("Rettet die Lachfalte") hinterlassen habt. 
Ich habe sie mit großem Vergnügen gelesen!
Bei Rostrose findet Ihr hier noch mehr verlinkte Beiträge zu diesem Thema.
Es gibt doch einige Frauen, die Falten nicht so ernst nehmen!

Vergangene Woche kramte ich ein bisschen in meinen gefärbten, beschriebenen oder auf sonstige Weise bearbeiteten Stoff-Vorräten.
Nur mal so, ich wollte sehen, was sich in dieser Box so alles verbirgt.


Gefunden habe ich das Reststück eines beschrifteten Stoffes 
und daraus nähte ich dieses Kissen, das mir besonders gut gefällt.

Außerdem fielen mir die wilden Siebdrucke in die Hände, 
die ich vor 6 Jahren in Margaretas Atelier unter ihrer strengen Aufsicht anfertigte.




Drei der Drucke verarbeitete ich zu kleinen Kissen.



Hier zeigt Margareta die Technik des freien Siebdruckes.
Ich erinnere mich, dass uns an diesem Januar-Tag ein Schneesturm überraschte, so dass ich befürchtete, einige Tage im eingeschneiten Haus bei Margareta verbringen zu müssen.
Zum Glück hatte sich das Wetter bis Mittag ausgetobt 
und der Heimfahrt vom Samerberg stand nichts mehr im Wege.

Empfohlener Beitrag