Mittwoch, 13. März 2013

Kissen mit Erdbeermuster

Mein Sternenquilt "WALK OF FAME" ist fertig! 
Doch leider ist bei uns kein Fotografier-Licht, so dass ich noch warten muss, 
bevor ich euch ein Foto zeigen kann.

Dafür habe ich mich heute mit dem Nähen von zwei sommerlichen Kissen vergnügt. 
Vor Jahren schenkte mir meine Freundin FF zum Geburtstag (im Sommer) einen Regiestuhl, 
der mit diesem schönen Erdbeer-Stoff bezogen war. 
Die Reste des Stoffes lagerten seither in meinem Fundus und kamen heute zum Einsatz. 


Bisher sind wir hier von dem großen Schnee-Chaos verschont geblieben. 
Doch wer weiß, was in den nächsten Tag noch auf uns zukommt?
Allerdings ist es heute sehr finster, 
so dass ein paar fröhliche Kissen zur Gemüts-Aufhellung beitragen
können....sollen....dürfen ;-))))))!


Und das von meiner Tante geerbte Geschirr mit Weinlaub-Muster kam als dazu 
passende Requisite zum Einsatz.


Die zwei gefärbten und gekauften Ostereier sind bisher meine einzige Osterdekoration. 

Sonntag, 10. März 2013

Ein Wort - nicht nur zum Sonntag



Zwing dich zu lächeln
und du wirst bald aufhören, die Stirne zu runzeln.
Zwing dich zu lachen
und du wirst bald etwas finden, über das du lachen kannst.
Werde enthusiastisch
und du wirst dich sehr bald so fühlen.
Ein Mensch verursacht seine eigenen Gefühle.
Die größte Freude, die es im Leben gibt,
ist zu kreieren.
Geh´ verschwenderisch damit um!

Dieser Spruch fiel mir im Atelier der Malerin Sabine Gerstacker ins Auge 
und ich habe ihn mir sofort notiert. 
Leider weiß ich nicht, von wem er stammt.
Das "lachende" Foto stammt aus der Konserve, ist also schon ein paar Jährchen alt.

Donnerstag, 7. März 2013

Ein Quilt anno 1997

Seit vielen Jahren - genau seit 1997 - hängt dieser Quilt im Haus einer Bekannten. 




Nun möchte sie den Quilt quer aufhängen 
und ich musste entsprechende neue Aufhängungstunnels anbringen.


Ich finde, das sieht auch nicht schlecht aus! 
Hätte ich gar nicht gedacht!



Und weil er farblich so gut zum Quilt passt, 
zeige ich euch noch meinen Flohmarktfund von gestern. 
An Körben komme ich so gut wie gar nicht vorbei. 
Und dieser hier ist in einem perfekten Zustand.


Sonntag, 3. März 2013

Die Flohmarktsaison hat begonnen!

Auf zwei Flohmärkten habe ich an diesem Wochenende nach Schnäppchen gesucht. 
Gestern auf einem kleinen, sehr überschaubaren Markt und heute auf einem größeren. 
Bei beiden Märkten hätte ich mir fast den A.... abgefroren. 
Die für heute angekündigte Sonne kam leider erst am Nachmittag zum Vorschein, 
da war ich schon wieder zu Hause und versuchte mich aufzuwärmen.

Gefunden habe ich nur gestern auf dem kleinen Flohmarkt etwas.


Diese entzückende Schale mit dem Muster "China blau" zog mich magisch an.


Ein paar Dessertteller und einen Untersetzer (für Tee- und Kaffeekannen) gab es auch noch dazu.


Die gefundenen Teilchen ergänzen wunderbar meine schon vorhandenen Stücke, 
wie Teekanne, Milchkännchen, Tassen und Tellerchen.


Das Muster "China Blau" wurde ja von einigen Manufakturen hergestellt. 
Da gab es offensichtlich kein Monopol. 
Und trotzdem ist das Muster immer haargenau gleich.


Bis auf die Tasse oben sind alle Geschirrteile mit einem feinen Goldrand versehen, 
der dem sehr schönen Blau einen edlen Touch verleiht.

Ich bin so begeistert von der Schale und freue mich sehr darüber!

Freitag, 1. März 2013

Quilting, Influences And More

Immer wieder werde ich nach meiner Art zu Quilten gefragt.
Grundsätzlich quilte ich meine Arbeiten (zu 99 %) von Hand.
Das mache ich, weil ich es liebe, mit der Hand zu quilten.
Und weil ich nicht mit Rahmen, sondern auf dem Tisch quilte,
geraten meine Quiltmuster zwangsläufig grafisch und geradlinig.
Oder ich quilte frei aufgezeichnete, leicht geschwungene Linien.
Die linke Hand, die unter der Arbeit liegt, schütze ich mit einem Baumwollhandschuh,
bei dem ich die Fingerkuppen abgeschnitten habe.
Ohne Handschuh wetzen die Fingerknöchel am Tisch
und das macht sich mit der Zeit unangenehm bemerkbar.



Damit die Arbeit nicht verrutschen kann, beschwere ich sie mit einem oder zwei Büchern. 
Siehe unteres Foto.




Gerne quilte ich gerade Linien in engem Abstand, hier mit einem halben Zentimeter Zwischenraum.
Detailfotos aus meinem Quilt "Die Würde des Menschen ist unantastbar",
den ich für die Ausstellung "Zeichen der Zeit"(klick)  angefertigt habe.


Dieses Buch von Nancy Crow "Quilts and Influences" (klick), 
erschienen 1989, hat mich in der Art meines Quiltens
(nicht in der Komposition) sehr beeinflusst.
 

Die Objekte sind alle von Hand gequiltet.


Aber nicht von Nancy Crow selbst. Sie gab die Arbeiten zum Quilten weiter,
allerdings mit genauen Anweisungen für die Quiltmuster.

Ich habe ein paar markante Beispiele herausgesucht.
Darauf sind sehr gut die engen, geraden Quiltlinien zu erkennen.
Ist der Abstand zwischen den Linien etwas breiter,
ergibt sich ein überraschender, plastischer Effekt.
Das gefiel mir sehr gut.


In diesem Buch zeigte sie auch Einblicke in ihr wirklich phantastisches Studio.
Diese Bilder ließen in mir den Wunsch nach einem eigenen Atelier immer größer werden.


Und eines Tages, genauer gesagt im Jahr 2001, wurde dieser Wunsch Wirklichkeit!


Empfohlener Beitrag