Dienstag, 5. Mai 2015

Was so alles los war!

Fast eine Woche ist seit meinem letzten Post vergangen. 
Aber es gab in den letzten Tagen so viele Termine für mich, 
dass ich nicht zum Schreiben gekommen bin.

Heute gab es erst einmal eine schöne Tasse Kaffee 
und zur Entspannung ein paar schöne Zeitschriften.


Dann kann ich euch erzählen, wo ich mich überall herumgetrieben habe:

Am 1. Mai war ich auf einer Geburtstagsfeier eines Verwandten von mir, 
immerhin 1 1/2 Autostunden entfernt.

Am Abend desselben Tages tanzte ich in den Mai. 
Ja, ihr habt richtig gelesen: 
Ich war auf einem Maitanz!
Die Band spielte lauter alte Schnulzen, "L´amour-Hatscher", wie sich der Band-Leader ausdrückte!
Genau das Richtige für meine Altersklasse! ;-) 

Hier ein Beweis-Foto von mir.
 

Wie ihr seht, gab es in dem Lokal sogar eine Disco-Kugel.
Und mein Foto davon ist  richtig gut geworden.
 
 
 Dann war ich noch bei einer Kaffee-Einladung und einmal abends zum Essen.
Zwischendurch habe ich noch ein paar Kissen genäht.


Heute Nachmittag treffe ich mich mit alten Schulfreundinnen 
und morgen fahre ich zur nächsten Geburtstagsfeier eines Verwandten.

Ihr seht also, ich bin schwer im Stress!

Mittwoch, 29. April 2015

Kontrastprogramm

Zwischen all der Buntheit meiner Hexagons brauchte ich für die Augen etwas Ruhe. 
Deshalb hängt nun der schwarz-weiße Quilt "Die Höhe reizt uns, nicht die Stufen" 
im Atelier an der Wand.


Passend zum Goethe-Zitat im Quilt, 
 druckte ich gestern die Silhouette des Herrn Geheimrat auf weißen Stoff und zauberte ein paar Kissen.


Es muss ja schließlich alles zusammen passen!



Die Tassen vom Goethe-Museum sehen so schön dazu aus!


Die beiden Keramikdosen im Zebra-Muster gab es neulich bei H&M im Sale.



Das hier bin ich im Alter von 20 Jahren.
 Bei meinem damaligen Paris-Besuch fertigte ein Künstler am Place du Tertre den Scherenschnitt an, den ich mir vergrößerte und eine Schablone herstellte.
Nach längerem Suchen fand ich in meinem Fundus dann auch den Stoff mit Eiffelturm-Motiv, 
um die kleinen Kissen perfekt zu machen.


Hier hab ich mich mal dem Herrn Geheimrat an die Seite gestellt.




Die Buchstaben des Zitats habe ich nach einigem Überlegen umquiltet.
 Sieht einfach besser aus, finde ich!




Sonntag, 26. April 2015

A Potpourri Of Fabrics

Es begann ziemlich harmlos. 
Ich wollte nur die Boxen, 
die seit Jahren meine kleineren, grob nach Farben sortierten Stoffreste aufnehmen, ausmisten.
Während des Sortierens beschloss ich, 
die noch brauchbaren Reste beiseite zu legen und für Sechsecken zu verwenden.
Doch wie das so ist, die Aktion artete in Arbeit aus.
Zwar entsorgte ich einige Kartons kleinerer Stoff-Fitzelchen, 
aber für die Hexagons suchte ich dann unter vorhanden Stoffen zusätzlich
nach geeigneten Farben und Mustern.


Ich verfiel sozusagen in einen Hexagon-Rausch 
und wollte mit dem Zuschneiden und Heften gar nicht mehr aufhören.
Als dann der Karton gut gefüllt war, 
konnte ich es nicht mehr erwarten, mit dem Zusammennähen zu beginnen.


Die von mir verwendeten Papierschablonen sind ziemlich groß: Seitenlänge 5 cm.
Aber - wie auch bei den Stoffen - wollte ich nur verwenden, 
was ich schon hatte und nichts Neues dazu kaufen.
 Und von diesen Schablonen habe ich noch eine ganze Menge Vorrat.

So hatte ich mir das Muster vorgestellt und es gefällt mir gut.


Einen Titel habe ich auch schon für den Quilt.
Dieses kleine Büchlein hat mich darauf gebracht.
Er soll "Potpourri" heißen.


Der schwarz-weiße Quilt ist mittlerweile fertig. 
Ich zeige aber erst dann Fotos von ihm, wenn ich ihn im Atelier an die Wand hänge.

Manch einem wird es vielleicht auffallen, dass ich kaum noch künstlerische Quilts (Artquilts) gestalte und mehr und mehr zu den Gebrauchsquilts zurückkehre. 
Warum ist das so?
Wirklich erklären kann ich es nur damit, dass es mir mehr Freude macht.
Gebrauchsquilts kann ich auf verschiedene Weise benützen oder auch mal einen verschenken, 
wenn ich weiß, dass er dem Beschenkten Freude bereitet.
Es interessiert mich nicht mehr, mich an Ausstellungen zu beteiligen. 

Obwohl - das stimmt nicht ganz!

 Ich plane vielleicht doch noch EINE Ausstellung 
und zwar im nächsten Jahr in meiner Heimatgemeinde. 
Es sollte eine Art Retrospektive und ganz sicher meine letzte Ausstellung werden.
Aber das steht noch nicht fest.

Freitag, 24. April 2015

Friday - Flowerday

Mögt ihr Stiefmütterchen auch so gerne wie ich? 
Egal ob es die Gesichter der kleinen Hornveilchen oder der großen Stiefmütterchen sind?


 Meine Freundin Nora, die Farben über alles liebt und ein großes Gespür für alles Schöne hat, 
brachte mir diesen kleinen Strauß mit, 
der nicht nur zauberhaft aussieht, sondern auch betörend duftet.


Sie hat ihren Balkon damit in ein Blumenparadies verwandelt 
und für mich davon einen Strauß gepflückt.

Eine Frage an die Gärtnerinnen unter euch: 
Es bilden sich Wurzeln an den Stielen. 
Kann ich sie im Freien einpflanzen, wenn sie verblüht sind?


Ich probierte die Wirkung des Straußes in verschiedenen Gefäßen aus. 
Im Gmundner Keramikkrug hätte er auch sehr hübsch ausgesehen.


Den geraden Krug fand ich nicht so schön. 
Die Form des Straußes und die Art der Blumen verlangten ein bauchiges Gefäß.


Also blieben die Blumen im weißen Krug.

Astrid K., die heute auch wunderschöne Freitagsblumen zeigt, 
erwähnt unlängst in ihrem Kommentar,
dass ich meine Blumen gerne in Krügen präsentiere.
Mir war das gar nicht so bewußt, aber sie hat recht!

Mir gefallen Krüge, schon als junges Mädchen hatte ich eine kleine Sammlung davon, die sich zwischen den Büchern auf meinem String-Regal befanden.
Und wie man sieht, ist mir diese Liebe zu Krügen bis heute erhalten geblieben.
Auch auf Flohmärkten kann ich kaum daran vorbeigehen.


Wie immer, schicke ich meinen Strauß zu den anderen Freitags-Blumen bei Holunderblütchen.

Dienstag, 21. April 2015

Alte Bücherschätze

Da bin ich als Büchernarr doch gerne dabei, denn
http://flottelottablau.blogspot.de/2015/04/bucherschatze.html

Ich habe nicht mein schönstes, oder ältestes Buch herausgesucht, 
sondern eines genommen, das mir wegen seiner Illustrationen gefällt.

Nämlich das "Deutsche Knabenbuch",
das offensichtlich zu seiner Zeit sehr geliebt und viel gelesen wurde, 
da es arg ramponiert und zerfleddert ist.


Der handschriftliche Eintrag gibt einen Hinweis auf die Zeit, aus der es stammt.


Es ist "Ein Jahrbuch der Unterhaltung, Belehrung und Beschäftigung für unsere Knaben" 
und enthält sehr unterschiedliche Beiträge.

Die Abhandlung über Schillerfalter ist mit wunderschönen Abbildungen ergänzt.
 

Der waghalsige Reiter gehört zu einer Erzählung aus den Tropen Südamerikas, 
genauer aus Venezuela, 
noch genauer aus dem Urwald an den Ufern des Orinoko. 

Der Verfasser Alb. Richter merkt an: 
"Meine Erzählungen aus den Tropen Südamerikas sind nach eigenen, während meines vierjährigen Aufenthaltes in den Tropen gesammelten Erlebnissen, Erfahrungen und Studien geschildert."


Die besonders schöne Darstellung eines Segelschiffes gehört zur Geschichte
 "Seemannsleben, ein Stück Wahrheit" von Helene Pichler, 
die Bilder sind von Wilh. Hoffmann.
Erstaunlich finde ich, dass den Beitrag eine Frau verfasst hat!


Die Geschichte "Eines Dichters Weihnachtsabend" beschreibt  
"den herrlichsten Weihnachtsabend, der je in einer einsamen Dichterwohnung gefeiert worden ist".
Bei dem Dichter handelt es sich um Friedrich Gellert, 
der Ort ist Leipzig, das Jahr des beschriebenen Weihnachtsfestes 1760.


Gefunden habe ich das Buch natürlich auf dem Flohmarkt. 
Wegen des schlechten Zustandes hat es auch kaum was gekostet.


Empfohlener Beitrag