Donnerstag, 22. Oktober 2009

Die Quiltarbeit am 3. Glücksquilt wird noch geraume Zeit in Anspruch nehmen. Fototechnisch ist diese Arbeit leider nicht sehr ergiebig. Daher gibt es heute einmal einen "weißen" Post von mir. Dieses wundervoll gearbeitete Kissen war ursprünglich ein Zier-(hand)tuch oder so etwas ähnliches. Ich habe mir daraus ein Kissen genäht.

Die Stickerei wurde mit zart getöntem, glänzendem Garn ausgeführt.

Das Muster: Ein Krug mit einem elegant geschwungenem Henkel, der in einer Waschschüssel steht.

Den Rand der Schüssel ziert ein zartes Muster im Knötchenstich. Und diese Durchbrucharbeiten am Hals des Kruges und am Rand der Schüssel sind der absolute Wahnsinn. Auf der Rückseite der Arbeit kann man erkennen, daß es sich tatsächlich um HANDARBEIT handelt.

Dieses Buch über Weißstickerei von Helene Weber stammt aus dem Jahr 1906.

Was wurde nicht alles mit Weißstickerei verziert: Schürzen, Sonnenschirme, Unterröcke, Nachthemden, Krägen, Blusen, Bettwäsche, Kissen,

Lätzchen, Mädchenkleider, Häubchen, Taufkleidchen,

und natürlich Tischdecken, runde Deckchen und ovale Deckchen,


oftmals ergänzt durch schöne Monogramme.

Die Mustervorlagen sind noch vollständig vorhanden.


Zwei sehr hübsche ovale Deckchen in Weißstickeri aus meinem Fundus.

Ganz ohne Farbe geht es aber doch nicht:


Ein Blick in meine Sockenschublade. Augenblicklich bin ich sehr froh, daß ich einen guten Vorrat an gestrickten Socken habe. Ich kann nämlich keine geschlossenen Schuhe tragen, weil ich mir eine Zehe gebrochen habe. So laufe ich mit Gesundheitslatschen und warmen Socken durch die kalten Tage.

Sonntag, 18. Oktober 2009

Im Hintergrund an der Designwand hängen die vorbereiteten Sprüche für weitere "Glücks-Quilts". Im Vordergrund ein schöner Blumenstrauß, den ich von einem sehr lieben Menschen bekommen habe.
Das ist der 3. "Glücks-Quilt" , fertig mit Vlies und Rückseite geheftet, demnächst kann mit dem Quilten begonnen werden.

So sahen die letzten Design-Arbeiten aus, die mich gestern und heute beschäftigten.

Nach und nach vervollständigt sich das Bild.

Und da wird bereits geheftet.

Alle "Glücks-Quilts" enthalten die Farben rot, schwarz und weiß. Das hat natürlich auch einen Grund, den ich aber noch nicht verrate. Ich kann doch nicht alle Karten auf einmal auf den Tisch legen, dann ist ja alle Spannung raus.


Samstag, 17. Oktober 2009

So chaotisch sieht es auf meinem Zuschneidetisch meist aus, wenn ich an einem neuen Quilt arbeite. Den benötigten Platz zum Zuschneiden muß ich mir richtig "freischaufeln". Ich habe es auch schon anders versucht, aber das funktioniert gar nicht. Wahrscheinlich brauche ich die visuellen Reize durch die verschiedenen Stoffe und Materialien.

Das ist der augenblickliche Stand der Arbeit.

Bin schon gespannt, wie es heute weitergeht. Das ist für mich auch oft überraschend. Der Arbeitsprozess ist die kreative Phase und führt mich letztendlich an das Ziel.

Von der lieben, sympathischen Malerin Sabine Gerstacker kam ein Paket mit zwei Radierungen als "Danke-Schön" für Fotos machen, Socken stricken usw.
Die obige Radierung heißt "Umbrien II - Amore Mio", die Formen sind weich und sehr harmonisch und die Farben unbekümmert und fröhlich wie Sabine selbst.

Ist diese fröhliche Nackte nicht entzückend?

Und so liebevoll waren die beiden Radierungen verpackt. Danke Sabine! Du weißt, ich komme immer gerne in Dein wunderschönes Atelier!

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Der einzige Beweis für deine Fähigkeiten sind sichtbare Leistungen.
Deshalb habe ich heute mit dem Entwurf für den 3. Glücks-Quilt begonnen.
Das sind die ersten Versuche an der Designwand.
Diesmal lautet der Spruch: "Das Glück ist ein Maßanzug, unglücklich sind meist die, die den
Maßanzug eines anderen tragen möchten."
Das Foto ist ein wenig unscharf, aber das Licht war schon so schlecht.
Hier nochmal ein Foto der beiden ersten Quilts, komplett fertig und friedlich vereint. Sie müssen aber nicht im Doppelpack hängen - obwohl es wirklich gut aussieht.

Über Jahre hinweg habe ich aus Zeitschriften ausgeschnitten, was mir gefallen hat, und in diese Bücher eingeklebt. So sind Bilder- und Ideenbücher entstanden.

Wenn man darin blättert, folgt man dem Lauf der Jahreszeiten.

Ich habe Fotos nach unterschiedlichen Gesichtspunkten ausgewählt: Eine Einrichtung, die mir gefiel, oder eine besonders schöne Deko, manchmal war es nur die Farbzusammenstellung, die ich aufhebenswert fand.

Oder Rezepte, z.B.  für Scones und Lemoncurd.

Stimmungsvolle Fotos hatten es mir besonders angetan.

Dazwischen mogelte ich immer auch mal ein eigenes Foto.

Abbildungen mit Quilts waren immer favorisiert.

Die Farbe blau bei Einrichtungen gefiel mir immer besonders gut.

Und dazwischen immer wieder Porzellan und Quilts.

Die Bücher werden von mir schon lange nicht mehr ergänzt. Alles hat seine Zeit. Aber hin und wieder blättere ich gerne darin, oder ich suche nach einem Rezept. Es gibt Freundinnen von mir, die sich bei jedem Besuch ein Buch schnappten und darin schwelgten.

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Die Zeit ist zu langsam für die Wartenden,
zu schnell für die Ängstlichen,
zu lang für die Trauernden,
zu kurz für die Fröhlichen -
nicht aber für die Liebenden.
Zum ersten Mal wurde am heutigen Tag der Kaminofen im Atelier beheizt. Schön sieht es aus, wenn das Feuer so lodert!

Wir hatten nämlich so ein Wetter! Zum Teil fielen die Flocken noch viel dicker und es war unangenehm kalt.

Aber mein Kaminofen verströmte so viel Wärme, daß ich die Türe öffnen mußte, sonst wäre ich verglüht. Zum Glück schien da gerade mal wieder die Sonne.

Außerdem habe ich beim bekannten Schweden diese Tischdecke für meinen großen Tisch gekauft. Ich mußte sie gleich mal (ungebügelt) auflegen, aber sie paßt perfekt. Es ist ja nicht leicht, für einen Tisch mit 2,60 m Länge eine (erschwingliche) Tischdecke zu finden. Doch die sieht wirklich gut aus!

Am Sonntag Abend habe ich mir die Zehen meines linke Fußes mit Vehemenz an meinem Bettkasten angestoßen. Das tat höllisch weh, ich habe mich gleich laut jammernd auf das Bett fallen lassen. Seitdem humple ich durch die Gegend und kann auch nur Gesundheitslatschen tragen. Sieht ja wirklich sehr elegant aus. So habe ich heute meine Einkäufe erledigt. Ich habe auch schon den Beinamen "Humpelstilzchen" erhalten. Ja, ja, wer den Schaden hat..........!
Bitte vergeßt nicht, falls Ihr Interesse an der antiken Kaffeekanne habt, Euren Kommentar bei meinem Post vom 11. Oktober zu hinterlassen. Den Erlös spende ich für die Behandlungskosten von Beates Beagle-Hündin Jeannie.


Empfohlener Beitrag