Freitag, 1. März 2013

Quilting, Influences And More

Immer wieder werde ich nach meiner Art zu Quilten gefragt.
Grundsätzlich quilte ich meine Arbeiten (zu 99 %) von Hand.
Das mache ich, weil ich es liebe, mit der Hand zu quilten.
Und weil ich nicht mit Rahmen, sondern auf dem Tisch quilte,
geraten meine Quiltmuster zwangsläufig grafisch und geradlinig.
Oder ich quilte frei aufgezeichnete, leicht geschwungene Linien.
Die linke Hand, die unter der Arbeit liegt, schütze ich mit einem Baumwollhandschuh,
bei dem ich die Fingerkuppen abgeschnitten habe.
Ohne Handschuh wetzen die Fingerknöchel am Tisch
und das macht sich mit der Zeit unangenehm bemerkbar.



Damit die Arbeit nicht verrutschen kann, beschwere ich sie mit einem oder zwei Büchern. 
Siehe unteres Foto.




Gerne quilte ich gerade Linien in engem Abstand, hier mit einem halben Zentimeter Zwischenraum.
Detailfotos aus meinem Quilt "Die Würde des Menschen ist unantastbar",
den ich für die Ausstellung "Zeichen der Zeit"(klick)  angefertigt habe.


Dieses Buch von Nancy Crow "Quilts and Influences" (klick), 
erschienen 1989, hat mich in der Art meines Quiltens
(nicht in der Komposition) sehr beeinflusst.
 

Die Objekte sind alle von Hand gequiltet.


Aber nicht von Nancy Crow selbst. Sie gab die Arbeiten zum Quilten weiter,
allerdings mit genauen Anweisungen für die Quiltmuster.

Ich habe ein paar markante Beispiele herausgesucht.
Darauf sind sehr gut die engen, geraden Quiltlinien zu erkennen.
Ist der Abstand zwischen den Linien etwas breiter,
ergibt sich ein überraschender, plastischer Effekt.
Das gefiel mir sehr gut.


In diesem Buch zeigte sie auch Einblicke in ihr wirklich phantastisches Studio.
Diese Bilder ließen in mir den Wunsch nach einem eigenen Atelier immer größer werden.


Und eines Tages, genauer gesagt im Jahr 2001, wurde dieser Wunsch Wirklichkeit!


Mittwoch, 27. Februar 2013

Der Sternenquilt

Lange habe ich nicht mehr daran gearbeitet, 
aber seit ein paar Tagen geht es wieder ein wenig vorwärts.
Schuld an der langen Pause war eine schmerzende Schulter. 
Das ist zwar immer noch nicht vorbei, 
aber ich achte darauf, immer nur eine begrenzte Zeit zu quilten.


Der mittlere Teil mit dem Sternenmuster ist fertig gequiltet.



Jetzt ist der Rand dran.
Das dauert, obwohl ich nur gerade Linien quilte. 
Aber die Decke ist doch sehr groß.



Diesen auffallend grün-orange gemusterten Baumwoll-Satin habe ich in einem Nachlass-Verkauf erstanden.  Ein wildes Muster, aber eine super Stoffqualität!


Und der Stoff mit dem schwarzen, orangen und lila Streifenmuster war einstmals ein Pareo.
Teile davon finden sich bereits in einigen meiner Quilts.


Also Leute, ich bleibe dran! 
Wenn der Quilt fertig ist, werde ich es berichten.

Freitag, 22. Februar 2013

Le Mans und ich

Zwei Mal war ich live dabei, bei den 24 Stunden von Le Mans, nämlich 1971 und 1972.
Na gut, es ist schon eine Weile her. 
Heute erinnerte ich mich daran, weil ich in dem Buch über Steve McQueen blätterte. 


Er sah schon verdammt gut aus, nicht wahr?
Und er war als ziemlich rauer Geselle bekannt.


 Deshalb gefallen mir diese beiden Fotos, 
auf denen er mit seiner Katze schmust, ganz besonders gut.

1970 wurde der "Le Mans"-Film (klick) mit Steve McQueen in Le Mans 
während des Rennens gedreht. 
Steve McQueen war nicht nur ein brillanter Schauspieler, sondern auch ein Spitzen-Rennfahrer.
Ich muss mir den Film unbedingt besorgen, um ein bisschen in Erinnerungen zu schwelgen.
Viele der Fahrer, die in jener Zeit dabei waren, kannte ich persönlich.
SteveMcQueen allerdings nicht.
Übrigens spielt Siegfried Rauch (kennt man aus der Traumschiff-Serie) 
in diesem Film einen deutschen Rennfahrer. 

Hat von euch schon mal jemand ein 24-Stunden-Rennen miterlebt?
Damals startete das Rennen am Samstag um 16 Uhr und dauerte bis Sonntag 16 Uhr.
Ca. nachts um 3 Uhr machte ich jedes mal schlapp und schlief den Schlaf des Gerechten (im Auto oder in der Box, direkt an der Rennstrecke), trotz des infernalischen Lärms.

1972 fuhr ein Freund von meinem Exmann und mir in Le Mans mit.
Dieses Foto zeigt mich in der Box beim Führen der Runden-Tabelle. 
Das hat man damals noch per Hand gemacht. 
Heute funktioniert das alles elektronisch und vor allem genauer. 
Ich erinnere mich gut, dass alle, die Runden-Tabellen führten, 
in den ersten Runden ins Schleudern gerieten. 
Man konnte nicht die Startnummern der vorbeirasenden Boliden erfassen 
und sie gleichzeitig in die Tabelle eintragen. 
Manchmal kamen sie ja auch im Pulk,
 da blieben dann höchstens zwei Startnummern im Gedächtnis.
Oft setzten wir uns nach Rennende zusammen und ergänzten unsere Aufzeichnungen gegenseitig.

Übrigens seht ihr auf den beiden ersten Fotos eine meiner zwei neuen Brillen.
Schön, gell?

Mittwoch, 20. Februar 2013

Das arbeite ich jetzt

Hier (klick) hatte ich euch darüber informiert, dass ich von meiner Ex-Firma gefragt wurde, 
ob ich aushelfen würde. Allerdings nicht an meinem letzten Arbeitsplatz.
Da habe ich im Büro gearbeitet und Tätigkeiten wie telefonische Auftragsannahme, Angebotserstellung und telefonische sowie persönliche Kundenberatung ausgeführt.

Es handelt sich um eine Firma,  die Wellness-Einrichtungen baut und Wellness-Produkte herstellt.
Hier (klick) kommt ihr zur Web-Site.

Manche von euch wollten wissen, was ich denn jetzt tue.
 Nun, meine aktuelle Tätigkeit sieht völlig anders aus.
Ich bin in der Produktion beschäftigt und weiß nun, 
welche Handgriffe nötig sind, bis ein Produkt Verkaufs bereit ist.


Gestern habe ich z.B. das oben abgebildete Kokos-Ölbad in die Becher abgefüllt 
und diese verschlossen. 

Ich sage euch, das Kokosöl riecht sooooo fein! 
Und es bekommt als Krönung noch ein paar Tropfen eines besonderen ätherischen Öls beigefügt.


Auch diese wunderbaren Ölmischungen habe ich schon abgefüllt...


...genauso wie das Salzölbad.

Ich finde die Arbeit richtig gut, sie ist sehr abwechslungsreich und die Zeit vergeht schnell.
Allerdings bin ich am Abend dann ziemlich geschafft, denn ich bin nicht gewöhnt, so viel auf den Beinen zu sein.

Ich hoffe, ich werde noch lange gebraucht!

Samstag, 16. Februar 2013

Schneemann und Atelierbesuch

Im Atelier besuchten mich heute zwei junge Damen.


Johanna und Pauline.
Pauline ist das Kätzchen, das immer mit seinem Frauchen einkaufen geht und vor der Türe
- oder auch vor einem Lokal - siehe hier (klick)
auf sie wartet.
Heute hat Pauline das Atelier inspiziert und sich von Johanna streicheln lassen.


Johanna und ihr Bruder Leonhard arbeiteten schwer, 
um aus dem vielen nassen Schnee von heute Vormittag 
diesen attraktiven Schneemann zu bauen, 
der nun ganz frech zu meiner Ateliertüre hereinschaut.


Erst war er ja vierstöckig, aber der Kopf war zu schwer und kippte nach hinten.
Dann wurde er einfach eine Kugel kürzer gemacht und nun passt alles.



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