Sonntag, 26. April 2015

A Potpourri Of Fabrics

Es begann ziemlich harmlos. 
Ich wollte nur die Boxen, 
die seit Jahren meine kleineren, grob nach Farben sortierten Stoffreste aufnehmen, ausmisten.
Während des Sortierens beschloss ich, 
die noch brauchbaren Reste beiseite zu legen und für Sechsecken zu verwenden.
Doch wie das so ist, die Aktion artete in Arbeit aus.
Zwar entsorgte ich einige Kartons kleinerer Stoff-Fitzelchen, 
aber für die Hexagons suchte ich dann unter vorhanden Stoffen zusätzlich
nach geeigneten Farben und Mustern.


Ich verfiel sozusagen in einen Hexagon-Rausch 
und wollte mit dem Zuschneiden und Heften gar nicht mehr aufhören.
Als dann der Karton gut gefüllt war, 
konnte ich es nicht mehr erwarten, mit dem Zusammennähen zu beginnen.


Die von mir verwendeten Papierschablonen sind ziemlich groß: Seitenlänge 5 cm.
Aber - wie auch bei den Stoffen - wollte ich nur verwenden, 
was ich schon hatte und nichts Neues dazu kaufen.
 Und von diesen Schablonen habe ich noch eine ganze Menge Vorrat.

So hatte ich mir das Muster vorgestellt und es gefällt mir gut.


Einen Titel habe ich auch schon für den Quilt.
Dieses kleine Büchlein hat mich darauf gebracht.
Er soll "Potpourri" heißen.


Der schwarz-weiße Quilt ist mittlerweile fertig. 
Ich zeige aber erst dann Fotos von ihm, wenn ich ihn im Atelier an die Wand hänge.

Manch einem wird es vielleicht auffallen, dass ich kaum noch künstlerische Quilts (Artquilts) gestalte und mehr und mehr zu den Gebrauchsquilts zurückkehre. 
Warum ist das so?
Wirklich erklären kann ich es nur damit, dass es mir mehr Freude macht.
Gebrauchsquilts kann ich auf verschiedene Weise benützen oder auch mal einen verschenken, 
wenn ich weiß, dass er dem Beschenkten Freude bereitet.
Es interessiert mich nicht mehr, mich an Ausstellungen zu beteiligen. 

Obwohl - das stimmt nicht ganz!

 Ich plane vielleicht doch noch EINE Ausstellung 
und zwar im nächsten Jahr in meiner Heimatgemeinde. 
Es sollte eine Art Retrospektive und ganz sicher meine letzte Ausstellung werden.
Aber das steht noch nicht fest.

Freitag, 24. April 2015

Friday - Flowerday

Mögt ihr Stiefmütterchen auch so gerne wie ich? 
Egal ob es die Gesichter der kleinen Hornveilchen oder der großen Stiefmütterchen sind?


 Meine Freundin Nora, die Farben über alles liebt und ein großes Gespür für alles Schöne hat, 
brachte mir diesen kleinen Strauß mit, 
der nicht nur zauberhaft aussieht, sondern auch betörend duftet.


Sie hat ihren Balkon damit in ein Blumenparadies verwandelt 
und für mich davon einen Strauß gepflückt.

Eine Frage an die Gärtnerinnen unter euch: 
Es bilden sich Wurzeln an den Stielen. 
Kann ich sie im Freien einpflanzen, wenn sie verblüht sind?


Ich probierte die Wirkung des Straußes in verschiedenen Gefäßen aus. 
Im Gmundner Keramikkrug hätte er auch sehr hübsch ausgesehen.


Den geraden Krug fand ich nicht so schön. 
Die Form des Straußes und die Art der Blumen verlangten ein bauchiges Gefäß.


Also blieben die Blumen im weißen Krug.

Astrid K., die heute auch wunderschöne Freitagsblumen zeigt, 
erwähnt unlängst in ihrem Kommentar,
dass ich meine Blumen gerne in Krügen präsentiere.
Mir war das gar nicht so bewußt, aber sie hat recht!

Mir gefallen Krüge, schon als junges Mädchen hatte ich eine kleine Sammlung davon, die sich zwischen den Büchern auf meinem String-Regal befanden.
Und wie man sieht, ist mir diese Liebe zu Krügen bis heute erhalten geblieben.
Auch auf Flohmärkten kann ich kaum daran vorbeigehen.


Wie immer, schicke ich meinen Strauß zu den anderen Freitags-Blumen bei Holunderblütchen.

Dienstag, 21. April 2015

Alte Bücherschätze

Da bin ich als Büchernarr doch gerne dabei, denn
http://flottelottablau.blogspot.de/2015/04/bucherschatze.html

Ich habe nicht mein schönstes, oder ältestes Buch herausgesucht, 
sondern eines genommen, das mir wegen seiner Illustrationen gefällt.

Nämlich das "Deutsche Knabenbuch",
das offensichtlich zu seiner Zeit sehr geliebt und viel gelesen wurde, 
da es arg ramponiert und zerfleddert ist.


Der handschriftliche Eintrag gibt einen Hinweis auf die Zeit, aus der es stammt.


Es ist "Ein Jahrbuch der Unterhaltung, Belehrung und Beschäftigung für unsere Knaben" 
und enthält sehr unterschiedliche Beiträge.

Die Abhandlung über Schillerfalter ist mit wunderschönen Abbildungen ergänzt.
 

Der waghalsige Reiter gehört zu einer Erzählung aus den Tropen Südamerikas, 
genauer aus Venezuela, 
noch genauer aus dem Urwald an den Ufern des Orinoko. 

Der Verfasser Alb. Richter merkt an: 
"Meine Erzählungen aus den Tropen Südamerikas sind nach eigenen, während meines vierjährigen Aufenthaltes in den Tropen gesammelten Erlebnissen, Erfahrungen und Studien geschildert."


Die besonders schöne Darstellung eines Segelschiffes gehört zur Geschichte
 "Seemannsleben, ein Stück Wahrheit" von Helene Pichler, 
die Bilder sind von Wilh. Hoffmann.
Erstaunlich finde ich, dass den Beitrag eine Frau verfasst hat!


Die Geschichte "Eines Dichters Weihnachtsabend" beschreibt  
"den herrlichsten Weihnachtsabend, der je in einer einsamen Dichterwohnung gefeiert worden ist".
Bei dem Dichter handelt es sich um Friedrich Gellert, 
der Ort ist Leipzig, das Jahr des beschriebenen Weihnachtsfestes 1760.


Gefunden habe ich das Buch natürlich auf dem Flohmarkt. 
Wegen des schlechten Zustandes hat es auch kaum was gekostet.


Sonntag, 19. April 2015

Sonntagsvergnügungen

Zwei komplett unterschiedliche Vergnügungen verschönten heute meinen Sonntag.


Zum einen waren wir mit diesem schnuckeligen Automobil zu einem
vergnüglichen Ausflug in die Umgebung unterwegs.

Das macht immer großen Spaß!


 
Dabei kam mir auch diese originelle Wandgestaltung vor die Linse.


Wieder zu Hause, nähte ich an dem Wunschkissen für eine Freundin weiter.


Das ist nun fertig und ich hoffe, es gefällt ihr.


Sie wollte das Kissen aus genau diesen Stoffen. 
Da musste ich schon ziemlich zaubern, denn davon habe ich nur noch Reste übrig.

Meine restlichen Sonntagsvergnügungen bestehen noch aus einem großen Korb Bügelwäsche. 
Aber das will ja keiner wissen!
Ich eigentlich auch nicht!


Donnerstag, 16. April 2015

Ich liebe diese Tassen!

Hier (klick) habe ich schon mal eine meiner Goethe-Tassen gezeigt. 
Als ich jetzt erfuhr, dass es die Tassen auch in schwarz-weiß gibt, 
musste ich sie einfach haben.


Sind sie nicht bezaubernd?


Und so stilvoll!


Da bekomme ich doch gleich wieder Lust, wieder einmal ein Goethe-Kissen zu fertigen, 
so wie dieses hier:


Goethe ist bei mir im Atelier ziemlich präsent. 
Das Bild "Hier bin ich Mensch, hier darf ich´s sein" hat meine Freundin Friederike gemalt 
und es hängt bezeichnenderweise über meinem Sofa.


Aber nun freue ich mich nochmal eine Runde über meinen schönen, neuen Tassen! 
;-)


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