Donnerstag, 10. Oktober 2013

Frikadellen, Fleischpflanzl und Fotoshoot

Meine Freundin Gisela (klick) briet heute eine große Pfanne voll Frikadellen (O-Ton Gisela), 
hier in Bayern heißt es selbstverständlich Fleischpflanzl
und postete dies mit Foto in Facebook. 
Als ich androhte, gleich vorbeizukommen, 
weil mir bei diesem Anblick das Wasser im Munde zusammenlief,
lieferte sie mir auf dem Weg zum Hundespaziergang drei Stück der leckeren Bällchen 
direkt ins Atelier (Essen auf Rädern, hihihi).

Das war die Gelegenheit zu einem Fotoshooting. 
Ich wollte schon längst mal Frauchen und Hund zusammen fotografieren.


Gisela mit Rottweiler Santos


Sie haben sich auch beide sehr hübsch in Szene gesetzt.




Dialog zwischen Santos und Gisela:

"Frauchen, haste gehört? Heute ist der Tag des Hundes!"
"Ich weiss, Schätzelein, du hast doch jeden Tag den Tag des Hundes".


Mittwoch, 9. Oktober 2013

Der Quilt an der Wand

Trudi hat sich ein komplettes Foto des Quilts gewünscht, der gerade an der Wand im Atelier hängt.
Selbstverständlich ist mir der Wunsch Befehl.
Trotz des miesen Wetters habe ich versucht, den Quilt abzulichten.
Das ist dabei herausgekommen:


Es ist leider viel zu dunkel, um die Farben richtig wiederzugeben.


Dieses Foto entspricht in etwa den tatsächlichen Farben.
 Der Quilt hat eine Größe von 2,09 x 1,40 m
und ist komplett handgenäht und handgequiltet.
Und - wie im letzten Post bereits erwähnt - ist er 1997 entstanden.

Sonntag, 6. Oktober 2013

Geliebte Herbstfarben

Im Herbst liebe ich sie, die orangenen, rostfarbenen und rotvioletten Farbtöne, 
die aus der Natur prachtvolle Gemälde zaubern.
Da mag ich dann auch im Hausinneren solche Akzente setzen,
die ein behagliches Wohlgefühl von Geborgenheit und Wärme auslösen.


Auch in meinen Arbeiten finden sich diese Farbtöne wieder. 
Kleine Kissen mit Sternen in Herbstfarben entstehen.
Die Socken-Produktion, die während des Sommers ruhte, wird wieder aufgenommen.


Die beiden kleinen Kissen hat eine Freundin bekommen.


An der Wand im Atelier hängt jetzt einer meiner älteren Quilts, entstanden im Jahr 1997.
Aber er passt ganz ausgezeichnet zu den Herbstfarben. 


Auch bei der Tischdeko dominieren diese Farben. 


Draußen leuchten die Lampion-Blumen vor dem Braun der vertrockneten Blätter.

Ich weiß, dass viele von euch mit der Farbe Orange nichts anfangen können. 
Ich könnte z.B. keine Kleidungsstück in Orange tragen, da sähe ich unmöglich aus. 
Die Farbe steht mir überhaupt nicht.

Aber der Farbe Orange werden einige positive Assoziationen zugeschrieben, 
wie Genuss, Energie, Aktivität,
Geselligkeit und Wärme.
Das passt doch alles hervorragend in den Herbst!


In diesen Sinne:

FEEL ORANGE!

Donnerstag, 3. Oktober 2013

Decke oder Kissen? Kissen!

Während die Abriss-Arbeiten gegenüber in vollem Gange waren und immer noch sind, 
bin ich nicht untätig herumgesessen. 
Im Gegenteil! 
Ich hatte eine zündende Idee!
Seht her:


Kleine, kuschelige Strickkissen sind entstanden.



Jedes Kissen hat zwei unterschiedliche Seiten. 



Ich versuchte, die beiden Seiten farblich einigermaßen anzupassen.




Mit festen Maschen häkelte ich die beiden Teile zusammen. 
Die Strickbezüge haben keine Öffnung, um die Bezüge abzunehmen.
Waschen kann man die Kissen komplett in der Waschmaschine bei 30 ° C. 
Sowohl Innenkissen als auch Wolle vertragen das.


Dieser Stapel Quadrate wartet noch auf seine weitere Verarbeitung.
Meine ursprüngliche Idee, daraus eine Decke zu fertigen, 
habe ich inzwischen wieder verworfen.
Obwohl die Decke sicher auch ganz hübsch ausgesehen hätte.


Seit Monaten verstricke ich meine Socken-Woll-Reste zu diesen Quadraten. 
Immer gerne abends vor dem Fernseher. 
Die Idee fand ich auf einem Blog, leider weiß ich nicht mehr auf welchem.
Vielen Dank an dieser Stelle!
 
Man beginnt mit 3 Maschen, 
nimmt am Anfang jeder Reihe 1 Masche zu, 
bis man 100 Maschen hat.
Dann geht das Spiel umgekehrt weiter. 
Am Anfang jeder Reihe nimmt man 1 Masche ab. 
Ich habe zweifädig gestrickt, damit die Wollreste weniger werden. 

Dienstag, 1. Oktober 2013

Es stimmt mich traurig

Das Haus auf der anderen Straßenseite wird abgerissen. 
Es weicht einem Wohnungsneubau mit 13 Wohneinheiten und Tiefgarage.


 Die Baggerschaufel beißt aggressiv zu und reißt  
die schützenden Wände einer ehemaligen Wohnung nieder.


Noch steht die Toilettenschüssel, sogar die Papierrolle hängt noch an der Wand. 


Ganz früher befand sich in dem Gebäude ein Kino. 
Damit sind für mich viele Erinnerungen verbunden. 
In unserer Jugend war das Kino DER Treffpunkt. 
Dort verabredeten wir uns, wenn wir ein Date (damals hieß es noch Rendezvous) hatten, 
oder wenn wir als Clique etwas unternehmen wollten.

Für die zwei kleinen Mädchen der Kinobesitzer wurde ich oft als Babysitter angefordert. 
Das war ein Traumjob, denn ich durfte immer kostenlos in die Vorstellungen gehen.


Unter meinen Fotos fand ich noch diese uralte Aufnahme. 
Ich weiß, dass sie vom Dachboden unseres Hauses aus geschossen wurde.
Wenn man genau hinsieht, kann man die Schaukästen mit den Film-Ankündigungen erkennen.


Das Kino wurde 1952 mit dem Film "Sündige Grenze" eröffnet, 
wie man dieser Zeitungsankündigung entnehmen kann.

Nach dem Kino beherbergte das Gebäude einen Penny-Markt, 
dem die Räumlichkeiten mit der Zeit zu eng wurden.
Dann zog ein Schlecker-Markt ein.


So sah das Gebäude zuletzt aus. 
Da stand es schon leer. 
Die Wohnungsinhaber waren ausgezogen und die Schlecker-Filiale hatte dicht gemacht.
:-(

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